
Er beschreibt die Physik auf eine grundlegende Weise neu und doch so ursprünglich, dass selbst unsere Vorfahren mit ihrem Wissen darin Platz haben. Denn ja, gerade das ist sein Anliegen: Nicht zu trennen und zu spalten, sondern die bestehenden Kluften zu schließen. Die Kluften, die so unüberwindlich scheinen im Geiste der modernen Ignoranz und des dogmatischen Wissenschaftsfundamentalismus. Er unternimmt den gewagten und doch so nötigen Versuch eine entscheidende Brücke - zwischen Wissenschaft und Spiritualität - zu bauen.
Der materialistische Realismus der darauf beharrt und unbeweglich daran festhält, dass Materie das einzigst Reale ist und geistige Strukturen und Prozesse - wie Bewusstsein, Denken, Fühlen, Intuition, Imagination und Spiritualität - bloße Epiphänomene seien, die auf das Zusammenspiel von Materie zurückzuführen sei, bringt uns in ernste Schwierigkeiten. Der Mensch und das Wunder namens Leben wird dabei als zweitrangig ausgegrenzt. Amit Goswami beschreibt einen Paradigmenwechsel der von Nöten ist, um die Wissenschaft wieder dahin zu führen, wo sie der Auffassung nach sein sollte: zum Punkt der unvoreingenommenen und aufrichtigen Suche. Er beschreibt die Philosophie des Idealistischen Monismus und legt nahe, dass nicht Materie den Vorrang haben sollte, das einzig Reale darstellt, sondern das der Welt etwas entscheidend anderes zugrunde liegt: das Bewusstsein.

Ein Interview mit Amit Goswami von Craig Hamilton
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