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Sonntag, 25. Oktober 2009

The Obama Deception & The Fall Of The Republic: The Presidency Of Barack H Obama von Alex Jones

Hier sind zwei Filme von Alex Jones. The Obama Deception etwas älter und Fall of the Republic brandaktuell erschienen. Sie befassen sich mit Obama, wie es die Mainstream-Medien niemals tun würden. Wer ist Barack Obama, wo kommt er wirklich her, wer hat ihn finanziert, aufgebaut und was verfolgt er und seine Hintermänner wirklich für Ziele?

Obama, der ein reines Produkt der Banken und Wall-Street ist, hat bereits einen Großteil seiner Wahlversprechen gebrochen. Er setzt fort, was bereits ein Bush Jr. getan hat, mit anderen Worten, einer anderen Haltung, doch das Resultat ist noch heftiger. Gekleidet in die Manipulationsvisage des Friedensapostels. Irak, Afghanistan, nun Pakistan, die Überwachung der Bürger und der Ausbau des Polizeistaates. Die Unterstützung der Banken, deren Lehrling er ist und vieles mehr.



The Obama Deception







The Fall Of The Republic: The Presidency Of Barack H Obama




Zur Unterstützung der Filmemacher, die diese Umsonst(!) zur Verfügung stellen, kann man hier die DVD's zu den beiden Filmen kaufen.

Samstag, 10. Oktober 2009

Obama, der Friedensnobelpreis und gute PR

Wer staunte nicht, als die gesamte Welt gestern unverhofft vor der Tatsache stand, dass dem US-Präsidenten Barack Obama, aus nun wirklich heiterem Himmel, der Friedensnobelpreis verliehen wurde?

Ist das nicht wunderbar? Er der Messias und Hoffnungsträger wird nun endlich gewürdigt für seine herausragenden Taten... Hmm, welche eigentlich??

Fragwürdige Entscheidung: Die Verleihung des Friedensnobelpreises an Barack Obama ist eine kaum noch nachzuvollziehende Verirrung von sechs Juroren, denen jedes Gefühl für Realismus und jede Urteilskraft abhandengekommen ist.

Das Nobel-Komitee in Oslo vergibt seinen Friedenspreis offenbar nicht mehr für eine vollbrachte Tat, es vergibt die Auszeichnung in Erwartung einer sich zu erfüllenden Prophezeiung. (Süddeutsche)

Das fragt sich wohl auch Washington selbst und zeigte sich ebenso verblüfft, wie der rest der Welt.

Selbst das Weisse Haus wurde von Obamas Friedensnobelpreis völlig überrumpelt – eine erste Reaktion bestand aus drei Buchstaben: Wow!
Allgemein lässt sich die Stimmung in Washington so auf den Punkt bringen: Er hat gewonnen! Aber für was? (20min)

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Der eigene Präsident als Friedensnobelpreisträger wird auch von USA Today ein wenig auf die Schippe genommen. Breaking News im Wortsinne: Da wache man auf eines Morgens und Barack Obama sei Nobelpreisträger - einfach so, schreibt das Blatt. Und schiebt hinterher, man habe ja nicht einmal gewusst, dass der Präsident überhaupt nominiert gewesen sei.

Wie ist das eigentlich mit den Nominierungen?

At the first meeting of the Nobel Committee after the February 1 deadline for nominations, the Committee's Permanent Secretary presents the list of the year's candidates. (nobelpeaceprize)

Am 1. Februar ist also die Frist für Nominierungen abgelaufen. Sprich: Obama wurde nach 12 Tagen in seinem Amt als US-Präsident für den Friedensnobelpreis nominiert.

Das da einiges nicht so ganz richtig zu sein scheint ist offensichtlich. Kein kritischer Mensch würde auch nur auf den Gedanken kommen, jemanden wie Obama einen Friedensnobelpreis zu verleihen. Einem Präsidenten der zwei abscheulich erlogene Angriffskriege und Guantanomo geerbt und angenommen hat. Der von Wall-Street und Co. gefördert wurde und dessen Minister-Posten von CFR-Membern besetzt ist.

Scheinbar sehen wir hier ein Machwerk, dass dazu da ist, die nunmehr brökelnde Fassade zu kitten, die kaummehr Zeit bietet nachzubessern, was da runterkommt. Hier sehen wir die Krönung des Public Relations der Spin-Doktoren, dazu da die immer mehr enttäuschten Massen zu Manipulieren und wieder auf Kurs zu bringen. Ebenso könnte es sich hier um die geplante Fortsetzung einer wichtigen Strategie handeln:

Denn dass Obama als Friedensapostel inszeniert wird, bedeutet nichts Gutes. Es ist eine strategische Operation. Sie erinnert an die Appeasement-Politik der Briten vor dem Zweiten Weltkrieg. Je mehr man selbst als Friedenstaube erscheint, umso leichter kann man in einen Krieg eintreten. Ein – vermeintlicher - Friedensapostel wie Obama kann einen Krieg viel leichter legitimieren, als ein Politiker wie beispielsweise George W. Bush. Tatsächlich stehen wir hier vor zwei völlig unterschiedlichen Legitimationsmethoden:

Methode Bush: Ein mäßig bis unbeliebter Präsident wird angeblich angegriffen, bekommt vorübergehend die Legitimation für zwei Feldzüge, verliert sie aber aufgrund der eigenen offensichtlichen Kriegslüsternheit sehr schnell wieder. Am Ende steht er als Schurke da.

Wie wäre es aber mit der Methode Obama: Ein Friedenspräsident mit einem Heiligenschein wird feige angegriffen. Ja, schlimmer noch: Seine Friedfertigkeit wird durch einen feigen Angriff bitter enttäuscht und verraten – werden die Menschen da nicht wie ein Mann hinter Obama stehen? O doch! (Gerhard Wisnewski)


Obama selbst gab eine Pressekonferenz zu dem Thema:




Er spricht von der terroristischen und nuklearen Bedrohung, die es, auch bestätigt durch den "Friedens"nobelpreis, abzuwenden gelte.

Demnach hat Wisnewski nicht unrecht, wenn er sagt, dass ein Angriff gegen das Handeln eines Image-"Heilands" und Friedenspolitikers eher dazu legitimiert Kriege zu führen, als es bei einem unbeliebten und kritisierten Kriegstreiber, wie George W. Bush war.

Wer widerspricht schon einem Messias bei "Verhandlungen"? Das kann nur ein Schurke und Teufel sein! Nicht wahr Herr Ahmadinedschad und co!?

Samstag, 5. September 2009

NuoViso Geo-Politik Treffen vom 15. August



Marion Küpker ist seit vielen Jahren in der Friedensbewegung aktiv. Ihren Fokus richtete sie auf einen gewaltfreien Protest gegen Atom - und Uranwaffen.Auf die größtenteils unbekannten Gefahren versucht sie schon lange aufmerksam zu machen. Doch die Gefährlichkeit radioaktiver Verseuchung wird dermaßen vertuscht, dass sich es Otto Normal einfach nicht vorstellen kann, in welch umfangreich katastrophalen Zuständen wir es bei unserer Atomindustrie zu tun haben.

http//www.gaaa.org




Den früheren Oberstleutnant der NATO Luftwaffe Jochen Scholz, kennen viele aus dem Film "Unter falscher Flagge".

NuoViso lud ihn auf den Tag genau 2 Jahre nach dem Interview vor dem Bundestag in Berlin, nach Leipzig ein - in die Stadt der friedlichen Revolution.
Jochen Scholz referierte vor über 500 Zuschauern, über die komplexeren Zusammenhänge von Fiktiven Geschehen auf der öffentlichen Weltbühne mit dem Einhergehen einer konstruierten Finanzkrise.




Am 5. September findet in Berlin die Demo gegen den Lissabonner Vertrag statt. Mit diesem Aufruf beginnt Jürgen Elsässer seinen Vortrag auf dem Geopolitik Treffen in Leipzig.

Für den Film "Kriegsversprechen" wurde Elsässer zu seinen Erkenntnissen über die Geheimdienste interviewt. In Leipzig vertiefte Elsässer nochmal diese Aussagen und liest unter anderem aus seinem Buch "Terrorziel Europa"




Als Journalist, Berater und Ausbilder bereiste Hörstel seit Jahrzehnten die Nahen und Mittleren Osten. Er weiß wovon er spricht, denn er erlebte die Situation, welche zu dem seit Jahren andauernden "Krieg gegen den Terror" führte, vor Ort mit. In Afghanistan, in Pakistan und kürzlich bereiste Hörstel auch mit einem Hilfskonvoi den Gaza-Streifen.

Hörstel kennt die Sichtweise der meisten involvierten Parteien, um das Gerangel zur Durchsetzung geostrategischer Interessen. Ob Paschtunen, Taliban, korrupte afghanisch - oder pakistanische Regierungen ode3r die NATO-Staaten selbst. In dieser ausweglosen Situation, kommt Hörstel zu dem Schluss: Es geht nur mit Freundschaft.

http://www.neue-mitte.net




Seine Dokumnetation "Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra" erhielt den europäischen Fernsehpreis. Dennoch wurde er jahrelang nicht ausgestrahlt. Liegt es daran, dass der Inhalt des Filmes offenbart, dass der militärisch-industrielle Komplex schon vor Jahrzehnten auf die glorreiche Idee kam, die Atimabfallindustrie mit der Waffenindustrie zusammenzulegen, die stets nach Möglichkeiten sucht Panzerbrechende Geschosse zu erfinden.

Seitdem Frieder Wagner nun nicht mehr die Hallen der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten betreten darf, macht er seinen Film "Todesstaub - Deadly Dust" anderweitig publik. Er hat nämlich aus dem Stoff noch einen Kinofilm produziert, den er gerne auf Treffen wie dem Geopolitiktreffen in Leipzig vorführt. Dem Grimmepreisträger Wagner geht es nämlich nicht persönlichen Erfolg mit seinem Film. Er möchte einfach nur noch die Wahrheit an die Öffentlichkeit bringen und mit sein Film hat wahrlich das Potential, Emotionen zu wecken




"Etwas neues ist hier im Begriff zu entstehen" kommentierte Jürgen Elsässer das von NuoViso veranstaltete Geopolitik-Treffen am 15. August in Leipzig. Ihm stimmte zu Christoph Hörstel, ehemaliger Auslandskorresponden in Afghanistan. "Wir marschieren getrennt, aber schlagen gemeinsam war auch das Fazit, angesichts der vielen Bürgerinitiativen und dem völlig neuartigen Blogger-Phänomen. "Wir dürfen uns nicht auseinander dividieren lassen in Politische und Spirituelle" erwähnte Elsässer noch, dem diesmal Jochen Scholz zustimmte.

Die Talkrunde mit allen Referenten des Geopolitik Treffens in Leipzig kam etwas ungewöhnlich daher. Anders als gewohnt, bekam man hier Geschlossenheit und Einigkeit zu hören. Keinen Meinungsabschlag, sondern Fazits, die jeder nachvollziehen kann. Kein Streit, sondern Aktion. Aktionen, die es umzusetzen gilt in den nächsten Wochen, Monaten.

Sei es mit 1000 Frauen, die mit Kinderwagen deutschlandweit demonstrieren gehen, wie es Frieder Wagner sich ersehnt oder sich an Demos und Protestaktionen zu beteiligen. Warum sollte man nicht auch den Weg über die politische Parteiensbildung gehen? Auch wenn viele alternativ informierte Menschen, darin keine Lösung sehen - probieren sollte man es, wie es Christoph Hörstel und auch Jochen Scholz versuchen. Mit dem Einklagen von Rechtsstaatlichkeit versucht es unterdessen Andreas Hauss, welcher in akriebischer detailarbeit die offizielle Version des Amoklaufs von Winnenden am 11. März 2009 widerlegen kann und dementsporechende Strafanzeigen formuliert.

Es gibt unterschiedliche Ansätze, um sich der Wahrheitsbewegung anzuschließen und aktiv zu werden. Sinnvoll ist es sich zunächst regional in Stammtischen kennenzulernen und auszutauschen. Einige Städte, wie Stuttgart sind da schon weit vorn mit weit mehr als 100 Teilnehmern alle 14 Tage. Die Intension der Aufklärer, als was sich die auf der Couch versammelten Referenten betrachten, ist es nicht eine nur bildende oder gar unterhaltende Rolle zu spielen.

Wir wollen etwas verändern! Und dafür brauchen wir auch DICH.

NuoViso.TV

Dienstag, 1. September 2009

Die Kontrolle des Internets

Barack Obama plant derzeit ein Gesetz, das ihn dazu ermächtigt einen so genannten "Cybersecurity-Notfall" auszurufen. Was sich zunächst wie eine normale Maßnahme gegen einen möglichen Cyberwar anhört, ist eigentlich hochbrisant. Denn in diesem Notfall ist es ihm gestattet, das Internet komplett lahmzulegen oder zu übernehmen. Genau genommen kann die US-Regierung in diesem Falle tun und lassen was sie möchte.

Manche mögen sich jetzt an den Kopf fassen und sich lachend fragen, wie eine Regierung das Internet denn überhaupt lahmlegen will. Die Antwort liegt allerdings viel näher, als manch einer denkt. Das Zauberwort heißt ICANN. Noch nie davon gehört? Vielleicht kommt ihr mit dem ausgeschriebenem Namen eher drauf: Internet Corporation for Assigned Names and Numbers, kurz ICANN.

Diese von der US-Regierung verwaltete Non-Profit Organisation vergibt Top-Level-Domains. So unterstehen Websites mit der Endung .com, .net, .org, .info und .biz der ICANN. Möglichkeiten sehr große Teile des Internets lahmzulegen oder das eigene Land abzuschotten, bestehen also durchaus.

Nicht umsonst laufen Bürgerrechtler und Telekommunikationsunternehmer derzeit Sturm in den USA. Sie kritisieren den vage formulierten Gesetzestext, er ließe viele Fragen offen.

"Von der amerikanischen Telekommunikation bis zum Stromnetz, alles was mit einem Computer in Verbindung steht, könnte in den Bereich des nationalen Internetausnahmezustands passen und würde Obama im Notfall die volle Kontrolle überschreiben."

Senator Rockefeller verteidigt den Entwurf gewohnt hochtrabend und mit viel Herzblut:
"Unsere Feinde sind real, sie sind geschickt und zu allem entschlossen und sie werden nicht warten. Der Kongress muss im 21. Jahrhundert ein neues Level an staatlicher Aufmerksamkeit für die Sicherheit im Internet herstellen. Dies kann nur durch eine gut koordinierte und voll integrierte Partnerschaft zwischen privaten und öffentlichen Bereichen des Internets geschehen. Als Mitglied im Geheimdienst-Komitee des Senats kenne ich die Gefahren, denen wir gegenüber stehen."

Mit dem Gesetz würde eine Art Notfallplan für Unternehmen entstehen, der genaue Anweisungen enthält, wie man sich bei einer möglichen Bedrohung zu verhalten hat. Außerdem würden Spezialisten der Regierung auch private Netzwerke kontrollieren können. Was viele nicht wissen: In Groß-Britannien ist so ein Gesetz schon lange Realität. Im Kalten Krieg ließ man sich bereits die Möglichkeit offen das gesamte Telefonnetz des Königreichs abzuschalten.


http://www.gamersunity.de/serious/k%C3%B6nnten-die-usa-das-internet-lahmlegen.t8824.html

Mittwoch, 29. Juli 2009

Henker erzählen - die Todesstrafe in den USA

Ich bin gestern auf die folgende Dokumentation gestoßen. Es geht um die Vollstrecker der Todesstrafe in us-amerikanischen Gefängnissen.

Interviewt werden Priester, Gefängnisdirektoren und die Männer die den Todeskanditaten auf ihrem letzten Weg in den Tod begleiten. Einige von ihnen haben hunderte Menschen in den sicheren und systematischen Tod geschickt, um das Gesetz zu vollstrecken. Ein Gesetz, dass oftmals nicht nur die Verurteilten bricht, sondern auch jene, die es vollenden müssen.

Es zeigt die Perspektive der Henker, die sich mit der Gewissheit arrangieren müssen lebendigen und gesunden Menschen das Leben auszuhauchen. Nicht jeder kommt damit guten Gewissens zurecht und es stellt sich die Frage, ob wir wirklich das Recht haben einem Menschen das Leben zu nehmen.

Die Dokumentation zeigt die schrecken der Todesstrafe und wie sich Menschen - die das kleine Rad innerhalb eines Staatssystems sind - an Dinge gewöhnen und vor sich rechtfertigen können/müssen, oder eben aus Gewissensgründen nicht.







In den Vereinigten Staaten wird durchschnittlich an jedem vierten Tag ein Todesurteil vollstreckt. Der Film lässt amerikanische Gefängnisdirektoren, Seelsorger und Vollzugsbeamte, die an Exekutionen beteiligt sind, über Ihren Alltag und ihre Gefühle sprechen.

Im Gefängnis von Huntsville erzählen Gefängnisgeistliche von der Schwierigkeit, Strafgefangenen bei der Vorbereitung auf den Tod zu “helfen”. Der frühere Leiter des Exekutionsteams von Huntsville arbeitet inzwischen als Zimmermann und ist zum vehementen Gegner der Todesstrafe geworden. Er beginnt zu weinen, als er über seine ehemalige Arbeit berichtet und sich an die Ereignisse im Gefängnis erinnert.

Ein ehemaliger Gefängnisdirektor, der seinen Job nach mehreren Hinrichtungen in Florida und Mississippi aufgab und inzwischen Rechtswissenschaften lehrt, glaubt, dass er an der Vergasung eines Unschuldigen beteiligt war. Sein Bericht endet mit den Worten: “Ein Menschenleben ist in den USA nicht mehr viel wert. Wir müssen uns kritisch im Spiegel betrachten, und ich bin mir nicht sicher, ob uns alles, was wir da sehen, gefallen wird.”



Wir sehen auch für die Zukunft kein absehbares Ende dieser schrecklichen Methode der Rache und Vergeltung, die zumindest in einem 'demokratischen' und 'freiheitlichen' Staat, wie den USA zu erwarten wäre. Obama wird nicht an ihr rühren, ja in seinem Wahlkampf forderte er sogar noch die Ausweitung der Todesstrafe:

"Obwohl mir alle Belege zeigen, dass die Todesstrafe nur wenig tut, um Verbrechen zu verhindern, glaube ich, dass es einige Verbrechen gibt - mehrfachen Mord, die Vergewaltigung und Tötung von Kindern -, die so schändlich sind, so völlig inakzeptabel, dass die Gesellschaft das Recht hat, ihre Empörung mit der Todesstrafe voll zum Ausdruck zu bringen."

Barack Obama

Wie wäre es wohl, wenn Obama selbst den Todeskandidaten am elektrischen Stuhl, oder in der Gas-Kammer, der Liege festbinden müsste und in ihr Gesicht sehen? Das Startzeichen zur Vernichtung eines Lebens, im Angesicht des Lebewesens, geben müsste und in die Augen desjenigen sieht, der Sekunden oder Minuten später als Leiche aus dem Raum getragen wird?
Es ist einfach aus seinem Büro als Abgeordneter oder Präsident über die Menschen zu Urteilen, die irgendwo in der Ferne leben, die man nur als Buchstaben oder Zahlen auf einem Stück Papier kennt. Stattdessen finden wir ein System - nicht nur in den USA -, dass andere Menschen zu dieser Handlung bringt. Einfache Menschen, die das Gesetz, in der Hoffnung an die Gerechtigkeit des Gesetzes, ausführen. In der Hoffnung, dass der Staat in dem sie leben gerecht ist und das wohl der Menschen im Auge hat, sein bestes tut, um Menschen zu schützen und eine illusorische Freiheit zu bewahren....


"Die Existenz des Soldaten ist, nächst der Todesstrafe, das schmerzlichste Überbleibsel der Barbarei, das es unter den Menschen gibt."

Alfred de Vigny



"Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass Hinrichtungen zwecklos sind. Sie sind lediglich ein antiquiertes Relikt eines primitiven Verlangens nach Rache, das es sich einfach macht und die Verantwortung für die Rache auf andere überträgt."

Albert Pierrepoint, Henker und Gegner der Todesstrafe



http://www.todesstrafe.de
http://newsplanet.wordpress.com
Liste der Staaten mit und ohne Todesstrafe

Montag, 8. September 2008

Der Präsident und die mächtige Israel-Lobby


Ich fand vor einiger Zeit mal einen interessanten Artikel in der Zeitung, der noch aktuell ist und deshalb nicht unerwähnt bleiben soll:



FALKEN UND TAUBEN UMWERBEN DIE MÄCHTIGE ISRAEL-LOBBY

Die AIPAC nimmt massiven Einfluss auf die US-Politik. Auf ihrem Kongress treten Hillary Clinton, Barack Obama und Dick Cheney auf.



Washington. US-Vizepräsident Dick Chenay, einer der stets optimistischen Väter des Irakkriegs, genießt derzeit angesichts des Chaos im Irak nicht viel Zustimmung in den USA. Aber als die über 6000 Delegierten der Israel-Lobby in den USA (AIPAC) im Kongresszentrum von Washington den politischen Falken mit minuten langem Beifall und Bravorufen empfangen, kann Cheney seine Genugtuung schwer verbergen. Vor den Vertretern der mächtigsten Zionistenorganisation der Welt darf sich der politisch schwerangeschlagene Cheney ideologisch und emotional zu Hause fühlen.
Für Israels gefürchtete Lobby mit ihrem enormen Rückhalt vor allem bei den sechs Millionen jüdischen US-Bürgern haben Analysen und Strategien der Neokonservativen unverändert Gültigkeit. Allerdings hat das Irak-Desaster und die wachsende Unpopularität Bushs auch die Israel-Lobby etwas in die Defensive gedrängt. 2006 entflammte wegen der Kritik der renommierten Wissenschaftler John Mearsheimer (Chicago) und Stephen Walt (Harvard) an der israelischen Lobby eine kontroverse Diskussion. Die US-Außenpolitik, so ihre These, orientiere sich zu stark an den Interessen Israels. Auch Ex-Präsident Jimmy Carter beklagte in seinem jüngsten, heftig umstrittenen Buch über eine angeblich rassistische Apartheid-Politik Israels den "machtvollen Einfluss" der Israel-Lobby, der eine offene Nahost-Diskussion in den USA verhindere. Die Wissenschaftler und Carter wurden von vielen Seiten des Antisemitismus beschuldigt.


100 000 Mitglieder

Die wirkliche Macht der AIPAC demonstriere der 100 000 Mitglieder zählende Verband auch auf seiner dreitägigen Jahrestagung. Stolz verweist er darauf, dass US-Parlamentarier 2005 AIPAC neben der Seniorenunion AARP zur einflussreichsten Lobby-Gruppe gewählt haben. Über 100 pro-israelische Gesetzesinitiativen seien von der AIPAC gefördert worden. Und auch wenn der Verband offiziell Politiker nicht unterstützt oder auch nur bewertet, gibt es wohl intern genaue Analysen etwa über das Abstimmungsverhalten von Abgeordneten und Senatoren bei Themen, die Israel berühren. Es gibt viele Hinweise, dass AIPAC US-Politiker massiv fördern und andere indirekt bekämpfen.
Auch der Aufmarsch der US-Politiker bei der Tagung beweist die Macht von AIPAC: Neben Cheney kamen zahlreiche Senatoren und Abgeordnete beider Parteien sowie die demokratischen Präsidentschaftsanwärter Hillary Clinton und Barack Obama. Keiner ließ einen Zweifel daran, dass die Existenzsicherung Israels oberste Priorität in der US-Politik habe. Obama betonte angesichts der Drohungen aus Teheran sogar, dass die USA auch die militärische Option brauchten, um eine Atommacht Iran zu verhindern.
Obwohl traditionell die Demokratische Partei als politische Heimat der US-Juden gilt, konnte sich Bush als besonders enger Freund israelischer Interessen profilieren und damit auch viele jüdische Wählerstimmen erringen. Mearsheimer und Walt hatten Bush sogar vorgeworfen, den Irakkrieg ohnehin vor allem in Israels Interesse begonnen zu haben.


Sonderrolle Israels

Über die Sonderrolle Israels für die USA gibt es kaum einen Zweifel. Israel bekommt mehr US-Finanz- und Militärhilfe pro Kopf als jedes andere Land. Wirtschaftlich, wissenschaftlich und militärisch gibt es enge Bande. Die überwältigende Mehrheit der US-Bürger sehe laut Umfragen in Israel den engsten Verbündeten und Freund, betont AIPAC.
Fast alle US-Politiker verweisen auf die gemeinsamen Werte und Interessen Israels und der USA. Israel als historische Heimat der Juden und Zuflucht der verfolgten Juden Europas sei schließlich die einzigste Demokratie im Nahen Osten. Viele Amerikaner haben Sympathien für den kleinen Staat inmitten der arabischen Welt, der nachseiner schwierigen Geburt 1948 zunächst arabischen Angriffskriegen und dann Terroranschlägen ausgesetzt war und ist.
Auf der AIPAC-Tagung 2006 ging es vorallem um Wege, den Iran zu isolieren und von seinen Atomplänen abzubringen. Die Lobbyisten in Washington wollen verhindern, dass eine demokratische Gesetzesvorlage das Parlament passiert, die dem Präsidenten ein militärisches Vorgehen der USA ohne Zustimmung des Kongresses verbieten würde. Für die USA komme im globalen Krieg gegen Terror und Islamisten nur ein Sieg in Frage, betonte Cheney. Genau so denken auch Israels mächtige US-Freunde. (dpa)


Documentary 'The Israel lobby - The influence of AIPAC on US Foreign Policy'







Peace, Propaganda & The Promised Land








Der israelische Polizeistaat

Der amerikanisch-israelische Komplex
Der amerikanisch-israelische Komplex – Teil 2



Es lebe die Demokratie!