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Freitag, 2. Oktober 2009

Wolfgang Eggert im Interview zum Lissabon-Vertrag

Wolfgang Eggert im Interview mit Infokriegernews.de Um Verbreitung wird ausdrücklich gebeten!

Wolfgang Eggert ist Journalist und Historiker. Er verfasste acht Bücher, die das schmutzige Wirken von Geheimdiensten und Okkultnetzwerken thematisieren. “Wer wissen will, wie sich extremer Fundamentalismus mit der laufenden US-Politik überschneidet, sollte dieses Buch lesen”, schreibt Emmypreisträger Saul Landau, Professor an der California State Polytechnic University über Eggerts jüngstes Werk “Erst Manhattan, dann Berlin”.



Infokriegernews.de:
Hallo Wolfgang, bei unserem Gespräch war deutlich herauszuhören, dass du ein Verfechter der unabhängigen Nationalstaaten bist. Was ist der Grund für diese Haltung?


Wolfgang Eggert:
Es sind die Staaten, welche die Völker zu etwas „Besonderem“ gemacht haben. Es sind die Staaten, welche die Eigenheiten der Kulturen geformt, gesichert und vorangetragen haben. Es sind die Staaten, welche den Wirtschaftshandelnden im Großen wie im Kleinen durch Schutzmaßnahmen Sicherheit gegeben haben. Völker ohne Staat lösen sich irgendwann auf – wenn das im großen Stil passiert, kommt es zu einer Monokultur. Damit kann ich wenig anfangen.

Im Gegensatz zu den neoliberalen Globalisierern, den multinationalen Unternehmen, die kein zu Hause haben, und uns das ebenfalls angedeihen lassen wollen, damit sie leichter überall einbrechen können. Die Heuschrecken, die nicht aufbauen sondern spekulieren. Die Märkte lieben und Menschen verachten. Und die nicht in langfristigen Kategorien denken wollen oder können. Diese Kabale soll der Sachwalter des neoliberalen Überstaats von morgen sein. Ein Albtraum.


Infokriegernews.de: Wie siehst du die Entwicklung von Europa in diesem Zusammenhang und welche Gefahren stecken in dieser Entwicklung?


Wolfgang Eggert: Brüssel will den Einheitsstaat, mit einem Einheitsvolk, und einer zentralen Einheitsgesetzgebung, die den Interessen der großen Wirtschaft, den Multis, dient. Das Motto heisst „EinVolk ein Reich ein Führer“. Dabei geht all das baden, was sich nicht im Sinne der Neoliberalen verzinst. Kultur, Nestwärme, Vielfalt, gemeinnützige Staatseinrichtungen.

Es geht nicht mehr um „Werte“ sondern nurmehr um „Profit“.

Schau Dir die Metropolen Europas an, und Du siehst, wie weit es die Globalisierer bereits gebracht haben. Egal ob Wien, London, Paris, Berlin. Überall der gleiche Melting Pot, das gleiche Stadtbild, die gleiche Skyline, die gleichen gehetzten Menschen, die gleichen Vermallung, die gleichen Kaufhausketten.

Bleiben wir beim letzten Beispiel: Ich wohne in München auf einer Straße, in der auf 300 Metern fünf turnhallengrosse Supermärkte stehen; einmal – das ist der größte Witz – steht ein Lidl direkt neben Aldi. Die gesamte Einkaufskultur in der Umgebung ist natürlich platt. Da braucht sich kein kleiner Laden dazwischen zu wagen, der hätte mit seinen Preisen gar keine Chance. Mit Ausnahme von diesen gesichtslosen Geschäften: ein Getränkemarkt, ein Sonnenbankbetreiber und ein CallShop. Das wars. Die Straße ist nun ausgestorben. Da spielt sich null Erlebnis, null Kommunikation ab. Innerhalb der Läden sicher auch nicht. Im CallShop verstehen sich die Leute schon untereinander nicht. Auf der Sonnenbank will man nicht gesehen werden. Und in den Supermärkten ist es mit dem ganzen Neonlicht derart fad, da will man nur schnell wieder raus. Dieser abartige Verdrängungs-, Rationalisierungs- und Erkaltungsprozess, der sich hier im Kleinen abspielt, passiert auch in der Spitze der Wirtschaft. In der Kultur. In der Gesellschaft. Auf allen Ebenen unseres Lebens.


Infokriegernews.de:
Am 02.10.09 stimmen die Iren abermals über den Lissabonvertrag welcher ja faktisch die EU-Verfassung repräsentiert ab. Welches Ergebnis erwartest du und wie geht es deiner Meinung nach weiter?


Wolfgang Eggert:
Ich fürchte, dass die Iren mit Ja stimmen. Sie waren schon beim letzten Wahldurchgang einer einseitigen Beeinflussung von Oben ausgestzt. Praktisch alle Parteien, Verbände und Medien und jede Menge Spin Docters riefen, ferngelenkt durch Brüssel, die Menschen zu diesem Selbstmord auf. Einzig die Kirche und die Sinn Fein waren dagegen, aber das hätte nicht zum Nein gereicht. Wäre da nicht Declan Ganley gewesen, der Milliardär im Waffengeschäft, der auf einmal unheimlich viel Geld für eine solche Kampagne freimachte und die Straßen eroberte. Die Eurokraten, die sonst wie alle Elitenvertreter nichts von Einflussnahmen der Geheimdienste wissen wollen (weil sie oft genug selbst ausführender Teil davon sind), zeterten, dass Ganley seine Mittel von der CIA erhalten habe. Es spricht einiges dafür, dass dem tatsächlich so war. Die Bush-Administration betrachtete einen europäischen Megastaat a la Lissabon als zu starke geopolitische Konkurrenz und tat viel dafür, das Kind im Bade zu ertränken. Leider hat die neue US-Regierung unter Obama andere Ansichten und Prioritäten, wodurch die Finanzmittel des Pentagon Richtung Irland nun nichtmehr so reich sprudeln sollen. Ganley – so schreiben die Medien - hat seinen Kampf inzwischen aufgegeben. Und auch die katholischen Bischöfe haben ihre Hand zum Europagruß erhoben. So denke ich, dass die Iren einknicken.

Leider ist viel zu wenig bekannt, was Lissabon für uns alle bedeutet: Noch weniger nationale Mitbestimmung. Haarsträubende Sicherheitsgesetze, die bis zur erlaubten Tötung von Demonstranten führen. Abschaffung der Gewaltenteilung an zentralsten Entscheiungsstellen. Als EU-Präsident ein hochumstrittener Irakkriegs-Premier Tony Blair, dessen Land nichtmals den Euro als Währung hat. Dazu passend erweiterte Interventionsgesetze, die künftigen Angriffskriegen der EU-Staaten auch ohne UN-Mandat entgegenkommen. Weitere Absenkungen der Löhne und Beschäftigungrechte durch Einführung des “Herkunftsprinzip” auf dem Arbeitsmarkt. Und und und.


Infokriegernews.de:
Du thematisierst in deinen Büchern häufig ein Wirken von Netzwerken die eine Agenda verfolgen. Siehst du hier einen direkten Zusammenhang mit der Schaffung des „Superstaates Europa“ und wie könnte dieser den Zielen jener „Elite“ dienen?


Wolfgang Eggert:
Ich beschäftige mich seit langem mit dem Treiben von messianistischen Netzwerken. Das sind Strukturen, die in der Form von Logen, Sekten und Think-Tanks, versuchen, die großen Entscheidungen der Tagespolitik nach den Vorgaben der biblischen Prophetie auszurichten. Auf den ersten Blick klingt das phantastisch und größenwahnsinnig. Wenn man sich aber anschaut, wie perfekt das Power-Lobbying dieser Gruppen gestrickt ist, dann bekommt man es irgendwann wirklich mit der Angst zu tun.

Die jüdische Sekte Chabad-Lubawitsch, die Teil dieser Kabale ist, wird vom deutschen Nachrichtenmagazin FOCUS 100 Millionen Dollar schwer geschätzt. Und das ist, Achtung, das lediglich jährliche Budget dieser Gruppe. Das gleiche Blatt nannte den letzten Führer des Kults, Rabbi Schneerson, „den heimlichen Regenten Israels… Kein jüdischer Staatsmann, gleich ob Mitglied des Likud oder der Arbeiterpartei kam bei einer USA-Reise um eine Privataudienz herum“. Chabad-Pressesekretär Moishe Krinsky brüstet sich öffentlich: „Der Rebbe war an jedem Prozess in Israel beteiligt.“ Israels Staatschef Benjamin Netanjahu, der heute auf einen Angriffskrieg gegen den Iran hinarbeitet, lässt sich bei wichtigen Weltereignissen von sektiererischen Apokalyptikern briefen.

All das wäre kein zu großes Problem, wenn der Zionstaat eine beschränktere Aussenwirkung hätte. Leider aber prägt Tel Aviv über seine starke Lobby und seinen Geheimdienst die mediale, finanzielle und politische Kultur der USA. Und die USA wiederum bestimmen über die NATO und ein Heer von Vorfeld-Organisationen wie die Amerika-Brücke viele Ereignisse bei uns in Europa. Nicht wenige französische Beobachter nennen Sarkozys Karriere „made in USA“. Auch Tony Blair ist ein überzeugter Transatlantiker.

Und beide sind sie Mitglieder in nominell christlichen Freimaurerbünden, die ihrerseits sich zur Aufgabe stellen, das Gesicht der Politik nach biblischer Zukunftsschau auszugestalten. In der Bibel finden sich etliche Textstellen, die von diesen Kreisen als Beschreibung des kommenden Europa interpretiert werden. In der Offenbarung des Johannes etwa lesen wir:

Und es erschien ein großes Zeichen im Himmel: ein Weib, mit der Sonne bekleidet, und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf goldenen Sternen. Und sie war schwanger und schrie in Kindesnöten und hatte große Qual zur Geburt. Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, und siehe, ein großer, roter Drache, der hatte sieben Häupter und zehn Hörner und auf seinen Häuptern sieben Kronen… Die sieben Köpfe sind sieben Berge, auf denen die Frau sitzt.

Exegeten identifizieren die Frau nun mit Europa und den Ort der sieben Berge, auf denen sie sitzt, als Lissabon, „die Sieben-Hügel-Stadt“. Das mag dem einen oder anderen weit hergeholt erscheinen, aber es ist nicht meine Interpretation sondern die eines mystischen Establishments, das nicht beleuchtet wird aber nichtsdestoweniger sehr existent und werktätig ist.


Infokriegernews.de:
Wie hast du diese „Elite“ entdeckt und gibt es hier eine entsprechende Quellenlage?


Wolfgang Eggert:
Es waren Forschungen über die Hintergründe des ersten und zweiten Weltkriegs sowie des europäischen Totalitarismus, die mich irgendwann zu dem Thema hingeführt haben. Ich habe einmal vor vielen Jahren eine Top-Ten-Liste der wichtigsten Wahlkampffinanziers der Nazis zuammengestellt. Als dabei herauskam, dass die ersten sieben vorderen Plätze von Amerikanern, Engländern, Italienern und Russen eingenommen waren, war mein Interesse erwacht. So kam ich peu a peu dem Wirken von Wirtschaftslobbys auf die Spur, ebenso wie den Machinationen von Geheimdiensten. Am Schluss der Erkenntniskette standen die genannten Endzeitsekten, die ähnlich wie staatliche Geheimdienste organisiert sind. In diesen Logen und Männerbünden meinen viele, das Alpha und das Omega zum Verständnis unserer neueren Geschichte gefunden zu haben. Und sie haben damit wahrscheinlich gar nicht so unrecht.

Leider war die Quellenlage zur Beweisführung bislang schlecht. Zuviel blieb Spekultion. Ich habe mir einige Mühe gegeben, die Spreu vom Weizen zu trennen und darüber hinaus internationale Literatur zu erschließen. Viele Insider haben mehr geredet, als ihren Strippenziehern und Brötchengebern lieb sein kann. Da gibt es einen reichen Fundus, den ich meiner Leserschaft gern zur Verfügung stelle.


Infokriegernews.de:
Welches deiner Bücher würdest du als „must have“ bezeichnen?


Wolfgang Eggert:
Must have ist “erst manhattan, dann berlin”.

http://chronos-medien.de/programm_iframe.html#10


Infokriegernews.de:
Vielen Dank für das Interview, möchtest du den Lesern noch etwas mitteilen?


Wolfgang Eggert:
Ich möchte noch gerne auf meine Petition “www.apocalypse-no.net” hinweisen. Auch dir vielen Dank für das Interview.

NACHTRAG! Ich nehme in dem Zusammenhang übrigens jede Wette an, daß der nächste Provokationsanschlag wieder auf Rechnung derer geht, die schon 9/11 auf dem Gewissen haben. Der langjährige italienische Premier und Präsident Francesco Cossiga sagte öffentlich, dass es in Geheimdienstkreisen ein offenes Geheimnis sei, dass die Operation vom 11. September „von der amerikanischen CIA und dem Mossad mit Hilfe der zionistischen Welt geplant und durchgeführt wurde.“ Cossiga sprach diese Worte vor zwei Jahren in einem Interview mit der wichtigsten italienischen Zeitung Corriere della Sera. Kein ausländisches Mainstreammedium hat diese Knallermeldung gespiegelt. Auch die Scheinenthüller von Junge Freiheit bis Junge Welt haben beredt geschwiegen. Infowar waren die einzigen, die die Nachricht brachten. Soviel zur Berechtigung des Begriffs Infokrieg.







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Dienstag, 29. September 2009

Interview mit Giullietto Chiesa



Giullietto Chiesa ist italienischer EU-Parlamentarier. Ausserdem ist er Journalist und einer derjenigen, die eine neue Untersuchung der Geschehnisse am 11. September 2001 fordert.

Sein Film "Zero" präsentierte im Februar 2008 im europäischen Parlament in Brüssel. Erschienen sind lediglich 6 Abgeordnete, um sich mit den Argumenten vertraut zu machen. Die restlichen Abgeordneten haben sich ihr Urteil längst gebildet - schließlich kennt jeder die offizielle Version aus dem Fernseher und diese wird von den wenigsten hinterfragt.

Im Gespräch mit NuoViso berichtet er, warum das Thema bei so vielen Abgeordneten auf Ignoranz stößt.

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Dienstag, 15. September 2009

Wehret den Anfängen



Unbeachtet von den Massenmedien hebelt der Vertrag von Lissabon die nationalen Gesetze aus. Das durch Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshof zu den Grundfreiheiten unbemerkt etablierte "Herkunftslandprinzip" drückt die Lohnstandards - und Arbeitnehmerrechte auf ein Minimum.

Zugleich sind grundlegende Menschen - und Völkerrechtsgrundsätze nicht mehr unantastbar: Todesstrafe, Schießbefehl auf Demonstranten, Angriffskriege - nichts soll mehr ausgeschlossen werden.

Doch es regt sich Widerstand. Die irische Bevölkerung - als einzige der EU Nationen direkt zum Vertragswerk befragt - stimmt mit NEIN. Währenddessen formiert sich in Deutschland eine neue ausserparlamentarische Opposition. Sie trägt ihre Angst vor einem autoritären Überstaat der Konzerne auf die Straße.

NuoViso.tv

Sonntag, 6. September 2009

1000 Leute bei Anti-Lissabon-Demo!

1000 Leute bei Anti-Lissabon-Demo!
September 6, 2009 um 12:54 · Gespeichert unter Uncategorized

Großer Erfolg für Volksinitiative und das gesamte Bündnis „Nein zur EU-Diktatur!“



Bingo! Das war unser Gesellenstück! Bisher nur Veranstaltungen, aber jetzt unsere erste Demonstration!

1000 Leute sind gekommen – und das trotz Pressezensur, trotz Boykott durch die großen Parteien (auch die Linkspartei!) und Verschweigen durch die die Printmedien (auch die linken, das ND brachte wenigstens eine bezahlte Anzeige …), trotz Sendeverbot unseres Clips in der U-Bahn. Und obwohl wir null Geld hatten …

Man muss sich das nochmal chronologisch ansehen: Erst Anfang Juli machte ich für die Volksinitiative auf dem Alles-Schall-undRauch-Kongress in Fulda den Vorschlag zur Demo. Dann gab es dort ein Arbeitsgruppe, dann bildete sich in Berlin ein Bündnis. Innerhalb von nur zwei Monaten wurde das Ganze auf die Beine gestellt …

Das Wunderbare an der Demo war die Top-Stimmung von Anfang bis Ende: Die Leute haben sich GEFREUT, dabeizusein, sie hörten interessiert zu, es wurde heftig geklatscht, es wurden Parolen skandiert … Und das bei aller Unterschiedlichkeit … Sehr viele junge Leute aus der blogger-Szene, aber auch Anzugträger, dann wieder Kapuzenshirts, dann ältere Leute mit Gehhilfe, Kinderwagen … Man hat gemerkt, die Leute kommen nicht einfach dazu, sind DABEI, und sie werden weiter dabei sein. Da ist eine Menge Dynamik. Auch, was die Teilnehmerzahlen angeht: In Fulda bei der Konferenz Anfang Juli waren knapp 500 Leute, dann in Leipzig bei der Geopolitik-Konferenz Mitte August über 600, und jetzt waren es 1000.

Ebenfalls super war die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Gruppen. Es gab ja nicht viele, das Bündnis war klein, aber oho! Alle haben ohne jede Eifersüchteleien bei der Mobilisierung an einem Strang gezogen: Die Volksinitiative, da haben wirklich alle geackert, vielen Dank!! Sodann die Bürgerinitiative gegen den EU-Vertrag, der Stammtische von Alles Schall und Rauch usw. (auch mit Leuten aus dem „Freiheit statt Angst“-Bündnis), die Berliner Leute von Christoph Hörstels Neuer Mitte. Schließlich kamen viele Einzelpersonen dazu, die auch in die Hände gespuckt haben. Herz und Hirn der Berliner Vorbereitung war natürlich Sandra Müller, die mehr Power hat als Sahra Wagenknecht und Lucy Redler zusammen. Kurz und gut: Der Erfolg war ein gemeinsamer, alle können stolz sein, und alle waren stolz gestern – das hat man gesehen.

Zum Ablauf nur kurz, bald gibts die Videos von nuoviso (danke für die professionelle Arbeit!): Sandra Müller und ich haben eingeleitet, Freeman von „Alles Schall nd Rauch“ hat kurz begrüßt, dann übernahm „Die Bandbreite“ und hat mit ihren Knallern „Angst vor Lissabon“ und – später – ihrem 9/11-Hit „Selbst gemacht“ eingeheizt. Leadsänger Wojna gab während der Demo den Conferencier, hat knallhart die Passanten übern Lautsprecherwagen agitiert – und ich hab welche klatschen gesehen! Unterstützt hat ihn dabei Christoph Hörstel, der Rufparolen mitgebracht hatte und die Leute mitriß. Ein gutes Beispiel für die 1a-Stimmung im Demo-Bündnis: Wir wollten eigentlich die Parolen vorher im Bündnis absprechen, uns einigen, aber dazu kam es nicht mehr, einfach aus Zeitgründen. Dann hat Christoph allein die Parolen gemacht, ohne Vorcheck oder Rücksprache haben wir ihm einfach das Mikro gegeben, und er hat die Stimmung ganz gut getroffen, sehr viele haben mitgerufen! Das zeigt, wie viel inhaltliche Harmonie und Übereinstimmung, ja: blindes Verstehen es in dieser NEUEN BEWEGUNG gibt.

Neue Bewegung – was ist das? Dazu habe ich auf der Abschlußkundgebung etwas mehr gesagt. Wird vielleicht morgen schon online sein. Ansonsten sprachen noch Christoph Hörstel (zur EU-Kriegspolitik, Afghanistan), ÖDP-Bundesvorsitzender Klaus Buchner (zu den juristischen Verstößen des Lissabon-Vertrages), nochmal Sandra Müller (Was Klassisches: Wie Friedrich Schiller gegen Lissabon argumentiert hätte) und Vertreter von sechs Kleinparteien mit Klein-Statements. Alles easy.

Sauber auch die Party im Anschluß: Im „Tunnelblick“, Kult-Location am U-Bhf. Gneisenaustraße. Der Wirt soll ein Fan von uns sein. Unten im proppenvollen Keller gab’s nochmal Bandbreite und dann was Funkiges, viele saßen draußen und quatschten bis in die Puppen. Ich bin um 1 Uhr gegangen – als einer der ersten! Manche haben wohl durchgemacht und sind morgens zurückgefahren – nach Stuttgart, nach Düsseldorf, nach Greifswald, ins Erzgebirge – die Leute waren ja von überall gekommen!

Ich bin sicher, dass alle von Nah und Fern in einigen Jahren auf diesen 5. September 2009 zurückblicken und sagen werden: Ja, mit diesen 1000 Leuten hat es angefangen – und ich war dabei!

VIELEN DANK AN ALLE – UND BIS ZUM NÄCHSTEN MAL!

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2009/09/06/1000-leute-bei-anti-lissabon-demo/

Samstag, 5. September 2009

Winnenden - Der gemachte Täter und die unterdrückten Beweise



Bereits wenige Minuten nach dem grausamen Massenmord in einer Schule steht der Täter zweifelsfrei fest. Es muss der 17 järhige Tim K. gewesen sein. Gesehen hat ihn niemand. Aber die Quelle für diese Information ist der Anlass, das Haus von Familie K. im entfernten Weiler am Stein zu stürmen, anstatt den immernoch flüchtigen Täter zu verfolgen.

Der mutmaßliche Täter Tim K. kann sich nicht mehr wehren gegen die Vorwürfe, die ihn dieses Massenmordes bezichtigen. Was man sagen kann, ist, dass Tim K. eine von 16 Leichen an diesem Tag war, die mit mafiamanier und ballistischen Profikiller-Gespür erschossen wurden. Die Beweise allerdings, dass er der Täter des Amoklaufs im kilometer entfernten Winnenden sei, fehlen gänzlich, schlimmer noch, sie wurden nachweislich gepflanzt.

Der Historiker Andreas Hauss hat sich den vorläufigen Ermittlungsbericht sowie den Obduktionsbericht von Tim K. genauer angesehen und viele Ungereimtheiten festgestellt. Gemeinsam und mit Hilfe der örtlichen Bevölkerung will er den Fall aufklären und sucht hierfür noch nach Zeugen sowie Mitarbeitern.

NuoViso.TV

NuoViso Geo-Politik Treffen vom 15. August



Marion Küpker ist seit vielen Jahren in der Friedensbewegung aktiv. Ihren Fokus richtete sie auf einen gewaltfreien Protest gegen Atom - und Uranwaffen.Auf die größtenteils unbekannten Gefahren versucht sie schon lange aufmerksam zu machen. Doch die Gefährlichkeit radioaktiver Verseuchung wird dermaßen vertuscht, dass sich es Otto Normal einfach nicht vorstellen kann, in welch umfangreich katastrophalen Zuständen wir es bei unserer Atomindustrie zu tun haben.

http//www.gaaa.org




Den früheren Oberstleutnant der NATO Luftwaffe Jochen Scholz, kennen viele aus dem Film "Unter falscher Flagge".

NuoViso lud ihn auf den Tag genau 2 Jahre nach dem Interview vor dem Bundestag in Berlin, nach Leipzig ein - in die Stadt der friedlichen Revolution.
Jochen Scholz referierte vor über 500 Zuschauern, über die komplexeren Zusammenhänge von Fiktiven Geschehen auf der öffentlichen Weltbühne mit dem Einhergehen einer konstruierten Finanzkrise.




Am 5. September findet in Berlin die Demo gegen den Lissabonner Vertrag statt. Mit diesem Aufruf beginnt Jürgen Elsässer seinen Vortrag auf dem Geopolitik Treffen in Leipzig.

Für den Film "Kriegsversprechen" wurde Elsässer zu seinen Erkenntnissen über die Geheimdienste interviewt. In Leipzig vertiefte Elsässer nochmal diese Aussagen und liest unter anderem aus seinem Buch "Terrorziel Europa"




Als Journalist, Berater und Ausbilder bereiste Hörstel seit Jahrzehnten die Nahen und Mittleren Osten. Er weiß wovon er spricht, denn er erlebte die Situation, welche zu dem seit Jahren andauernden "Krieg gegen den Terror" führte, vor Ort mit. In Afghanistan, in Pakistan und kürzlich bereiste Hörstel auch mit einem Hilfskonvoi den Gaza-Streifen.

Hörstel kennt die Sichtweise der meisten involvierten Parteien, um das Gerangel zur Durchsetzung geostrategischer Interessen. Ob Paschtunen, Taliban, korrupte afghanisch - oder pakistanische Regierungen ode3r die NATO-Staaten selbst. In dieser ausweglosen Situation, kommt Hörstel zu dem Schluss: Es geht nur mit Freundschaft.

http://www.neue-mitte.net




Seine Dokumnetation "Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra" erhielt den europäischen Fernsehpreis. Dennoch wurde er jahrelang nicht ausgestrahlt. Liegt es daran, dass der Inhalt des Filmes offenbart, dass der militärisch-industrielle Komplex schon vor Jahrzehnten auf die glorreiche Idee kam, die Atimabfallindustrie mit der Waffenindustrie zusammenzulegen, die stets nach Möglichkeiten sucht Panzerbrechende Geschosse zu erfinden.

Seitdem Frieder Wagner nun nicht mehr die Hallen der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten betreten darf, macht er seinen Film "Todesstaub - Deadly Dust" anderweitig publik. Er hat nämlich aus dem Stoff noch einen Kinofilm produziert, den er gerne auf Treffen wie dem Geopolitiktreffen in Leipzig vorführt. Dem Grimmepreisträger Wagner geht es nämlich nicht persönlichen Erfolg mit seinem Film. Er möchte einfach nur noch die Wahrheit an die Öffentlichkeit bringen und mit sein Film hat wahrlich das Potential, Emotionen zu wecken




"Etwas neues ist hier im Begriff zu entstehen" kommentierte Jürgen Elsässer das von NuoViso veranstaltete Geopolitik-Treffen am 15. August in Leipzig. Ihm stimmte zu Christoph Hörstel, ehemaliger Auslandskorresponden in Afghanistan. "Wir marschieren getrennt, aber schlagen gemeinsam war auch das Fazit, angesichts der vielen Bürgerinitiativen und dem völlig neuartigen Blogger-Phänomen. "Wir dürfen uns nicht auseinander dividieren lassen in Politische und Spirituelle" erwähnte Elsässer noch, dem diesmal Jochen Scholz zustimmte.

Die Talkrunde mit allen Referenten des Geopolitik Treffens in Leipzig kam etwas ungewöhnlich daher. Anders als gewohnt, bekam man hier Geschlossenheit und Einigkeit zu hören. Keinen Meinungsabschlag, sondern Fazits, die jeder nachvollziehen kann. Kein Streit, sondern Aktion. Aktionen, die es umzusetzen gilt in den nächsten Wochen, Monaten.

Sei es mit 1000 Frauen, die mit Kinderwagen deutschlandweit demonstrieren gehen, wie es Frieder Wagner sich ersehnt oder sich an Demos und Protestaktionen zu beteiligen. Warum sollte man nicht auch den Weg über die politische Parteiensbildung gehen? Auch wenn viele alternativ informierte Menschen, darin keine Lösung sehen - probieren sollte man es, wie es Christoph Hörstel und auch Jochen Scholz versuchen. Mit dem Einklagen von Rechtsstaatlichkeit versucht es unterdessen Andreas Hauss, welcher in akriebischer detailarbeit die offizielle Version des Amoklaufs von Winnenden am 11. März 2009 widerlegen kann und dementsporechende Strafanzeigen formuliert.

Es gibt unterschiedliche Ansätze, um sich der Wahrheitsbewegung anzuschließen und aktiv zu werden. Sinnvoll ist es sich zunächst regional in Stammtischen kennenzulernen und auszutauschen. Einige Städte, wie Stuttgart sind da schon weit vorn mit weit mehr als 100 Teilnehmern alle 14 Tage. Die Intension der Aufklärer, als was sich die auf der Couch versammelten Referenten betrachten, ist es nicht eine nur bildende oder gar unterhaltende Rolle zu spielen.

Wir wollen etwas verändern! Und dafür brauchen wir auch DICH.

NuoViso.TV

Donnerstag, 20. August 2009

Überraschung oder Kalkül?

Wir befinden uns kurz vor den Wahlen in Afghanistan. In dem Land, das dank den USA und ihrer unbewiesenen und unhaltbaren Behauptungen angegriffen und besetzt wurde, um das Opfer us-amerikanischer Interessen zu werden. Interessen, die sich weder am Wohl der Bürger Afghanistans orientieren, noch irgendetwas anderes darstellen als geo-politische Schachzüge auf dem Spielfeld der Welt. Einem Schachfeld auf denen Menschen wie Bauern geopfert werden, um ein Spiel zu gewinnen, das für den Großteil der Menschheit nur zum Verlust führen kann.

Die Anschläge der Aufständischen nehmen zu, so kurz vor der Wahl des Präsidenten, der in Wahrheit nicht mehr als eine Strohpuppe darstellt.
Die Medien stürzen sich darauf und berichten davon: die Islamisten greifen die Demokratie an. Rechtfertigung für eine militante Besetzung...

Doch sind diese Anschläge wirklich so überraschend, oder doch nur eiskaltes Kalkül, gewollte Gleichung in der Rechnung der Besatzungsmacht?

Christoph Hörstel, jahrelanger Korrespondent in Afghanistan und Pakistan, sagte diese Anschläge schon vor Monaten vorraus. Ist er nun ein Prophet und Seher, oder folgt er einfach der logischen und absehbaren Kette an Folgen, die - wenn zutreffend- auch andere hätten sehen können und sogar müssen!?

Wie kommt es also, dass die USA die Wahlen genau zu der Zeit abhalten, in denen die Islamschulen Ferien haben und so tausende junge Kämpfer zur Verfügung stehen? War es etwa nicht abzusehen, dass dies zu chaotischen Zuständen führt? Natürlich war es das und deswegen müssen wir uns die Frage stellen, warum die Wahl nicht an einem anderen Datum abgehalten wird. Was bezweckt man mit den in Kauf genommenen Anschlägen, die man Medienwirksam ausschlachten kann?

Dient die Wahl dem Volk, oder dient sie einzig und allein zu Propaganda- und Kriegsinteressen der geo-politischen Strategie der amerikanischen Außenpolitik?


11. Februar: Bei mehreren Selbstmordattentaten in der Hauptstadt Kabul sterben mindestens 26 Menschen.

16. März: Ein Selbstmordattentäter reißt bei einem Anschlag auf eine Anti-Drogen-Einheit der Polizei in der südafghanischen Provinz Helmand neun Polizisten und zwei Zivilisten mit in den Tod. In Helmand sterben außerdem zwei britische Soldaten bei einem Anschlag. Bei einem Angriff auf eine Polizeistation in der Nachbarprovinz Farah kommen ein Polizist und ein Selbstmordattentäter ums Leben.

25. März: Bei einem Bombenanschlag in der ostafghanischen Provinz Chost sterben mindestens zehn Zivilisten, als sie mit ihrem Bus in eine Sprengfalle geraten.

26. März: Taliban-Kämpfer töten im Süden der Provinz Helmand neun Polizisten. Die Taliban geben die Zahl der Toten mit elf an.

4. Mai: Bei Anschlägen und einem Angriff in den Provinzen Laghman und Sabul werden mindestens 27 Menschen getötet, darunter zwei Kinder.

10. Mai: Bei mehreren Bombenanschlägen im Osten und Süden des Landes sterben mindestens 18 Menschen.

22. Juni: Bei einem Doppelanschlag in Chost werden acht Zivilisten getötet. Bei einem weiteren Selbstmordanschlag in Kandahar sterben drei afghanische Soldaten, als ein Attentäter sein mit Sprengstoff beladenes Motorrad neben einem Armeekonvoi zündet.

9. Juli: Bei der Detonation einer Autobombe auf einem Markt etwa 30 Kilometer südlich von Kabul sterben mindestens 25 Menschen, darunter auch Schulkinder. Der Sprengstoff war in einem umgestürzten Lastwagen unter einer Holzladung versteckt.

19. Juli: Bei einem Bombenanschlag in der Provinz Farah sterben mindestens elf Menschen in einem Minibus, als am Straßenrand versteckte Sprengsätze explodieren.

3. August: Im morgendlichen Berufsverkehrs in der westafghanischen Stadt Herat explodiert eine Bombe. Mindestens zehn Menschen sterben, darunter zwei Polizisten. Unter den rund 30 Verletzen ist der Polizeichef des Distrikts Andschil, dem der Anschlag galt.

13. August: Bei Kämpfen und Anschlägen im Süden und Norden des Landes kommen mindestens 25 Menschen ums Leben. Unter den Opfern sind elf Zivilisten, drei Kinder, ein ISAF-Soldat, zwei Polizisten und acht Taliban-Kämpfer.

15. August: Fünf Tage vor der Präsidentenwahl reißt ein Selbstmordattentäter im massiv gesicherten Zentrum der Hauptstadt Kabul mindestens sieben afghanische Zivilisten mit in den Tod.

18. August: Bei zwei Selbstmordanschlägen in Kabul sowie in der südlichen Provinz Urusgan kommen mindestens 17 Menschen ums Leben, darunter ein NATO-Soldat und zwei afghanische UN-Mitarbeiter. Unbekannte feuern zudem zwei Raketen auf den Amtssitz von Präsident Hamid Karsai.


Es wird noch mehr dieser Anschläge geben, die bewusst gewollt und provoziert werden. Das ist kein Geheimnis, jeder Kenner der Region wird das bestätigen.





NuoViso

Mittwoch, 12. August 2009

Die neue Feldordnung



Was verbirgt sich hinter den mysteriösen Kornkreisen?
Diese Frage beschäftigt die Menschheit schon seit Generationen. So lässt sich bereits im Märchen - und Legendenschatz alter Kulturen die Auseinandersetzung mit diesem bislang unergründeten Phänomen belegen. Mit fortschreitender Technologie, die den Blickwinkel auf die komplexen Kornkreisformationen zunehmend erweitern, versucht man dem Rätsel mit wissenschaftlichen Methoden auf den Grund zu gehen. Dabei kommen nach und nach erstaunliche Ergebnisse zu Tage: Radioaktivität, aufgeplatzte Wachstumsknoten, magnetische Partikel im Feld, die dort eigentlich gar nicht sein dürften. Sogar eine Energieform, die ähnlich wie eine Mikrowelle funktioniert, konnte nachgewiesen werden.

NuoViso begab sich im Sommer 2008 nach Wiltshire in Südengland, um dort vor Ort das Phänomen zu erleben. Stets mit der Kamera parat, begleiteten wir die privaten Kornkreisforscher bei ihrer erkentnisreichen Arbeit. Über den Ursprung dieser neuen Feldordnung, ist man sich bis heute nicht einig. Aber geeint ist man davon überzeugt, dass diese Muster in den Feldern, nicht das Werk von Menschenhand sein können.

Freitag, 31. Juli 2009

Interview über gefährliche Nuklearwaffen der Luftwaffe in Büchel




Obwohl Deutschland aufgrund der 2+4 Verträge KEINE Atomwaffen auf deutschen Boden besitzen, verwalten, geschweige denn zur Anwendung bringen darf, begeht die Bundesrepublik mit der geduldeten Stationierung von Nuklearwaffen in Büchel, einen Völkerrechtsbruch.

Seit Jahren versuchen zivile Organisationen auf diesen Zustand aufmerksam zu machen. Die internationale Koordinatorin für diese Aktionen zivilen Ungehorsams, Marion Küpker, wäre lieber Forscherin geworden. Ihr Spezielgebiet ist der in Bomben und Geschossen verwendete Atommüll, den die NATO in ihren Kriegen in der halben Welt verschießen und leider schon viel zu lange verschossen haben.

Heute sind die Folgen durch den Einsatz dieser "Depeleted Uranium" Geschosse unübersehbar. Missgeburten im Irak und in Afghanistan zeichnen ein düsteres Bild. Oft erkennen die Menschen nicht, welche Absichten hinter solchen Militäraktionen stecken. Deshalb setzt sich Marion Küpker seit über 12 Jahren dafür ein, ein Bewußtsein zu schaffen, welche Gefahren mit der zivilen und vor allem militärischen Nutzung der Kernspaltung einhergehen.


Geo-Politik-Treffen Leipzig



Nicht nur, dass auf dem Fliegerhorst Büchel, in der beschaulichen Vulkaneifel, zwischen Trier, Koblenz und dem Köln-Bonner Raum nach wie vor 20 höchst gefährliche US-amerikanische Atombomben lagern – die Bundeswehr ist auch stolz auf eine relativ neue nukleare Waffe: Die „Taurus-Marschflugkörper“, die ebenfalls von dort aus zum Einsatz kommen können. Zeit für die Friedensbewegung, den Stier bei den Hörnern zu packen. Christian Heinrici unterhielt sich im dortigen Friedenscamp mit Aktivisten der „Gewaltfreien Aktion Atomwaffen abschaffen“

Was können Sie uns über den Fliegerhorst Büchel und die dort lagernden sogenannten letzten Atombomben in Deutschland berichten?


Carsten Orth: Strenggenommen handelt es sich um US-Atomwaffen, die auf dem Luftwaffenflugplatz in Büchel liegen und im Rahmen der nuklearen Teilhabe innerhalb der NATO von deutschen Piloten mit deutschen Flugzeugen im Ernstfall abgeworfen werden sollen – was gegen sämtliches Recht verstößt, gegen das Völkerrecht, gegen das Grundgesetz und auch dem Atomwaffensperrvertrag...

Manche nennen die Atomwaffen in Büchel „veraltet“, sie können „nur“ von Tornado-Flugzeugen abgeworfen werden...

Marion Küpker: Es geht einerseits um die B-61 Atomsprengköpfe, die noch aus dem Kalten Krieg vorhanden sind – sie haben mindestens die zehnfache Sprengkraft der Hiroshimabombe. „Veraltet“ wäre zu viel gesagt, denn sie werden natürlich regelmäßig gewartet und sind einsatzbereit. Aber die Frage ist, welchen Nutzen sie denn noch mit solch einer großen Sprengkraft in einem Krieg hätten. Die Tendenz geht ja vielmehr in Richtung sogenannter Mini-Nukes, die man auch leichter regional einsetzen kann, mit dem Ziel die globalen Auswirkungen zu minimieren: Man will ja nicht gleich die ganze Welt zerstören...

Auf der anderen Seite wissen wir, dass jetzt hier unter anderem auch „Taurus-Marschflugkörper“ stationiert sind. Das ist eine sehr neue Produktion eines deutsch-schwedischen Konzerns. Diese Marschflugkörper können von den hiesigen Tornados aus abgeschossen werden und dann sattelitengesteuert bis zu 500 Kilometern weiterfliegen – und dies möglichst unter feindlichem Radar hindurch. Dann können sie dort, wo sie einschlagen sollen, in einem „High-Pop-Up-Manöver“ hochfliegen, um dann tief in die Erde einzudringen.

Man will damit gegnerische Militäranlagen treffen, Bunker, die teilweise in der Erde liegen. Diese Marschflugkörper können vier Meter dicken Stahlbeton durchschlagen. (...) Ich gehe davon aus, dass die 600 „Taurus-Marschflugkörper“, die für Deutschland produziert wurden, jeweils eine Vierteltonne Uran enthalten.

Wie kann man sich die Folgen für Menschen und Umwelt nach dem Einsatz solcher Waffen vorstellen?

Marion Küpker: In dem Moment, in dem diese Marschflugkörper irgendwo tief in der Erde explodieren, ist natürlich das dortige Personal betroffen – das verbrennt sofort. In der direkten Umgebung und unter der Erde, sind die Auswirkungen natürlich wahrscheinlich nicht so groß wie oberhalb, doch zusätzlich dadurch dass sämtliches (uranhaltiges) Material zu Nano-Partikeln verbrennt, sind sie natürlich auch über den Wind leicht transportierbar.

Man weiß von den Kriegen in Jugoslawien, in Afghanistan und im Irak, dass dort sehr viele Krebserkrankungen aufgetreten sind, die mit dem Einsatz uranhaltiger Waffen in Zusammenhang gebracht werden, sehr viele Fehlbildungen bei Neugeborenen durch genetische Veränderungen hervorgerufen durch radioaktive Partikel, die sich über die Nahrung und die Umwelt auf den Menschen auswirken...

Es gibt ganz klar das Ziel der Luftwaffe, gemeinsam mit den USA innerhalb der NATO den Einsatz der Taurus-Marschflugkörper möglich zu machen, und zwar mit Hilfe des US-„Raketenabwehrschilds“, das in Tschechien und Polen errichtet werden soll. Und dort, wo strategisch überlegt wird, wie ein nuklearer Erstschlag „führbar“ gemacht werden kann (nukleare Erstschlagsfähigkeit ist NATO-Doktrin), kann in dem Sinne auch die Bundeswehr mit herangezogen werden.

Carsten Orth: Die Taurus-Marschflugkörper sind auch ganz offiziell eine Angriffswaffe!

Somit würde das angebliche „Raketenabwehrschild“ eben nicht nur zur Verteidigung genutzt werden...

Marion Küpker: Die Überlegung, die dahintersteckt, ist, dass man beispielsweise Russland angreift, und wenn man dann von dort aus Raketen sozusagen „zurückschicken will“, in diesem Moment noch rechtzeitig die Logistik hat, von Tschechien, von Polen aber auch vom deutschen Boden aus Raketen abschießen zu können, die die gegnerischen entweder noch in ihren Silos oder eben in der Luft, aber auf „feindlichem“ Territorium abfangen können.

In diesem Zusammenhang sind natürlich auch die Abrüstungsverhandlungen Obamas mit dem russischen Präsidenten Medwedew interessant: Nur eine sehr geringe Anzahl Atomsprengköpfe sollen reduziert werden, genau genommen weniger als die, die Bush Senior und Junior in ihren eigenen Amtsperioden abgerüstet haben. Für die USA ist es schon wichtig, dass Russland seine Atomwaffen noch weiter reduziert – nicht in Richtung Nulllösung, aber in dem Maße, dass das „Raketenabwehrschild“ eben alle noch anfangen kann...

Die Folgen eines Atomkriegs sollten eigentlich längst allen Menschen klar sein, und somit gibt es zweifellos überzeugende Gründe, am 9. August, dem Jahrestag des Abwurfs der Atombombe auf Nagasaki, am Fliegerhorst Büchel zu demonstrieren.

Quelle und genauere Informationen
Atomwaffenfrei
Gewaltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA)

Der Wirtschaftskrieg - Jürgen Elsässer



Auf dem 1. Deutschlandweiten Treffen von Schall&Rauch referierte Jürgen Elsässer. Die gegenwärtige Wirtschaftskrise sei ein ein Wirtschaftskrieg - bewußt hervorgerufen durch die Großbanken.

Die Krise findet vorerst nur im Fernsehen statt und viele denken am Ende sogar gestärkt aus der Krise hervorgehen zu können. Das dies ein fataler Irrtum ist, stellt Jürgen Elsässer auch in seinem neuem Buch "COMPACT" dar.


http://juergenelsaesser.wordpress.com
http://alles-schallundrauch.blogspot.com
http://www.Nuoviso.tv

Donnerstag, 30. Juli 2009

Vorträge von Christoph Hörstel

Konfliktlösungen und Strategien für Afghanistan und Pakistan / 18.04.09



Welche Ziele verfolgt die NATO in Afghanistan und Pakistan?

Um humanitäre Hilfe sowie Wiederaufbau scheint es dabei nicht zu gehen. Nur 10 - 15 % dessen, was die Amerikaner für "Sicherheit" dort ausgeben, werden für Hilfsleistungen aufgewendet.

Christoph R. Hörstel kennt sich in der Region aus und war daher auch in beratender Funktion für die Bundesregierung tätig. Sein vorgelegtes Friedenskonzept, welches von den Taliban angenommen wurde, lehnen die westlichen Regierungen ab. Liese sich damit die Region doch tatsächlich stabilisieren, würde der NATO das Grundargument fehlen, um in dieser Region militärisch present zu sein.






Was macht die NATO eigentlich am Hindukusch? / 04.07.09



Auf dem Schall&Rauch - Treffen am 4. Juli 2009 in Fulda, gab Afghanistan-Experte und langjähriger Auslandskorrespondent für die ARD Christoph Hörstel einen sehr interessanten Einblick in die aktuelle Lage am Hindukusch.

Unbestritten ist, dass die Kriege ohnehin nur der Energie-Rohstoffsicherung dienen. Da der Krieg aber mehr kostet, als es dort zu gewinnen gibt, fordert Hörstel eine Rückkehr zur Diplomatie.

NuoViso

Briten glauben nicht an einen Sieg gegen die Paschtunen-Krieger

Interview mit Christoph R. Hörstel



Für die Dreharbeiten zu unserem neuen Film "Kriegsversprechen" führte NuoViso im April 2009 ein Interview mit einem der besten deutschen Kenner der Region Afghanistan und Pakistan, Christoph Hörstel, der für verschiedene deutsche Medien und Behörden seit Anfang der 80er Jahre und bis in die Gegenwart hinein immer wieder Afghanistan und Pakistan bereist hat. Seine journalistische Tätigkeit führte ihn auch in den Irak, Iran, Jordanien und Syrien. Aufgrund dieser Auslandserfahrungen war er ab 1985 beim ARD-Fernsehen als Sonderkorrespondent, später auch als Nachrichtenmoderator mit 2.500 live-Sendungen sowie als leitender Redakteur tätig. Bis heute zeichnet ihn aus, dass er sich für niemanden einspannen läßt, er berichtet und schreibt, was er wirklich erfahren hat. So blieb es nicht aus, dass er wegen andauernder Fehlberichterstattung die ARD verlies und in die Industrie wechselte, wo er jedoch die Korruption nicht lange aushielt. Er war als Coach für ausgewählte Führungskräfte der Bundeswehr und Gastdozent am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) in Hamburg tätig.

Im Interview für NuoViso berichtet er über die gegenwärtige Situation in Afghanistan und Pakistan. Seine wohlbedachten Worten sind dennoch deutlich und unmissverständlich: Den USA geht es weder um die Bekämpfung des internationalen Terrorismus, noch um einen Wiederaufbau Afghanistans, sondern vielmehr um den strategischen Ausbau ihrer Vormachtstellung in dieser Region. Inszenierte Terroranschläge, wie der am 11. September 2001, gehören dabei ebenso zu den völkerrechtswidrigen Methoden wie der Einsatz von Uran-Waffen, die ganze Landstriche entvölkern können.

Dienstag, 28. Juli 2009

Uranmunition, Depleted Uranium und der Deadly Dust

Sogenannte Uranmunition, genannt Depleted Uranium, findet sich seit einigen Jahrzehnten im Kriegsarsenal der Westmächte. Diese panzerbrechenden Geschosse, die seit dem Golf-Krieg 1991 verwendet werden, sind eine große Gefahr für die Zivilbevölkerung. Menschenrechtlich und kriegsrechtlich muss diese Munition umgehendst geächtet und verboten werden. Sie stellt ein enormes Gesundheits- und Umweltrisiko dar.

Die Geschosse bestehen aus abgereichertem Uran, das panzerbrechend wirkt und sich durch die entstehende Hitze von selbst entzündet. Dabei entsteht nicht nur eine Strahlung, die vorallem in Panzerschlechtfeldern erhöhte Werte bis zum 20.000 Fachen der normalen Strahlung erreichen, sondern verseucht durch die entstehenden Nanopartikel ganze Landstriche.

Die Munition, die sowohl im Irak '91 und '03, im Kosovo-Krieg eingesetzt wurde und im Afghanistan-Krieg derzeitig eingesetzt wird(!), offenbart nun ihre grausamen Folgen: missgebildete Neugeborene, verseuchte Landstrich, Flüsse und Quellen. Die entstehenden Nanopartikel können eingeatmet werden, oder über die Nahrung in den Körper gelangen, wo sie eine Schädigung des Erbgutes zur Folge haben.









Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra by Frieder Wagner

Der Film begleitet den deutschen Tropenarzt und Epidemiologe Dr. Siegwart-Horst Günther und seine amerikanischen Kollegen bei ihren Untersuchungen im Kosovo, in Bosnien und im Irak. Überall dort hatten amerikanische Truppen die gefährliche Uran-Munition eingesetzt. Der Film zeigt bislang wenig bekannte Langzeitfolgen unter denen besonders die Kinder in den Kriegsgebieten zu leiden haben. Nach Ende des jüngsten Irak-Krieges entdeckten die Experten in der Umgebung von Basra kontaminierte Kriegsschauplätze, deren radioaktive Verseuchung die natürliche Erdstrahlung um das 20.000-fache übertrifft.










Nuoviso im Gespräch mit Frieder Wagner
Bereits 1992 stellte ein deutsches Gericht die Gefährlichkeit der im Golfkrieg verschossenen Uranmunition fest. Seitdem setzte die NATO tonnenweise Urangeschosse und Uranbomben in den Kriegen im Kosovo, Irak und Afghanistan ein. Durch die hochtoxischen Bomben und Radioaktivität der Geschosse wurden große Teile der Region unbewohnbar gemacht.
Frieder Wagner, der es gewohnt ist, dass seine Filme in den öffentlich-rechtlichen Sendern hoch und runter laufen, hat seit seiner Dokumentation "Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra" keinen Auftrag mehr bekommen. Der Film gewann sogar den europäischen Fernsehpreis. Dennoch bleibt er bis heute verschwunden.
Und so beschloss Grimmepreisträger Frieder Wagner aus dem Stoff einen Kinofilm zu drehen. Hierzu fuhr er abermals mit dem Epidemiologen und Tropenarzt Siegwart-Horst Günther in den Irak und den Kosovo, um die Situation vor Ort zu dokumentieren.
"Deadly Dust - Todesstaub" wurde 2007 fertiggestellt und hat bis heute keinen Vertrieb gefunden. Wovor hat man Angst? Ist die Wahrheit über Depleted Uranium so brisant, dass man sie der Öffentlichkeit vorenthalten muss?


Weitere Informationen und Materialien findet sich hier:
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/DU-Geschosse/Welcome.html
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/DU-Geschosse/runge-vilmar.pdf
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12746
http://www.ippnw.de/frieden/uranmunition.html

Der Film "Deadly Dust - Todesstaub" von Frieder Wagner ist hier zu erwerben:
Nuoviso.tv

Sonntag, 26. Juli 2009

Kriegsversprechen by Frank Höfer

Kriegsversprechen - der neue Film von Frank Höfer / Nuoviso





Inhalt:
Die Beweise, dass die von den Medien verbreiteten Hintergründe der grausamen Anschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington nicht der Wahrheit entsprechen können, wurden in den letzten 8 Jahren wie ein Puzzle von der amerikanischen Wahrheitsbewegung zusammengetragen und auch in Europa setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Fäden der Ereignisse von westlichen Geheimdiensten gezogen wurden.

Selbst die Mainstreammedien haben aufgehört, die offizielle Version weiterhin zu verteidigen und schwenken lieber dazu um, das Thema gänzlich zu ignorieren.

Doch was bleibt, ist ein zunehmendes Misstrauen in die westlichen Regierungen, wenn die von der USA und NATO geführten Angriffskriege weiterhin mit diesen Operationen "Unter falscher Flagge" begründet werden. Jeglichen Aufschrei der westlichen Bevölkerung und ihren Widerstand gegen die Deklarierung von Angriffskriegen als Selbsverteidigung versucht man mit immer schärferen innenpolitischen Gesetzen zu ersticken, anstatt wieder Moral und Ethik in politische Entscheidungen einfließen zu lassen.

Dass Moral und Ethik aber schon längst keine Rolle mehr bei politischen Entscheidungen spielen, zeigt die Tatsache, dass die NATO Kriege mit völkerrechtswidrigen Waffen führt. Von "Depleted Uranium" hat man bestenfalls schon einmal gehört, wenn man den Film "Todesstaub" des Grimmepreisträgers Frieder Wagner gesehen hat. Aber auch dieser Film wird systemtisch verdrängt und verbannt, obwohl oder gerade, weil er die schrecklichen Auswirkungen des Einsatzes dieser Uranwaffen aufzeigt.

Auch der langjährige Auslandskorrespondent und redaktionelle Leiter der ARD, Christoph Hörstel, ist entsetzt über das Vorgehen der NATO und die Komplizenschaft der BRD, die sich an solchen völkerrechtswidrigen Angriffskriegen beteiligt. Ihm pflichtet Giullietto Chiesa bei, der seinerseits als Abgeordneter Italiens im Europäischen Parlament sitzt und sich über die Unwissenheit und Ignoranz der meisten EU-Abgeordneten beklagt.

Was die Abgeordneten nicht wissen, wird in dem Film "Kriegsversprechen" von Insidern und Whistleblowern erklärt. Annie Machon war beim MI5 als Spionen tätig und berichtet über False Flag Operationen genau wie Andreas von Bülow und Jürgen Elsässer, die durch ihre Tätigkeiten im parlamentarischen Ausschuss zur Überwachung der Geheimdienste über enormes Insiderwissen verfügen und dieses an die Öffentlichkeit bringen wollen.

8 Jahre nach dem 11. September haben sich weltweit Millionen Menschen über das Internet zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen die Vertuschung dieses Verbrechens zu rebellieren. Was noch vor wenigen Monaten als wilde Verschwörungstheorie gehandelt wurde, gilt heute als bewiesen und es stellt sich die Frage, wie wir, das Volk, mit dieser Situation umgehen, in welcher unsere Regierenden offensichtlich alles andere im Kopf haben, als das Wohl des Volkes.



Nach Möglichkeit kann man Nuoviso mit einer Spende unterstützen. Da die Filme aus eigener Tasche finanziert und frei angeboten werden. Nähere Informationen dazu finden sich auf dem Blog von Frank Höfer oder der Seite Nuoviso.

Donnerstag, 11. September 2008

7. Jahrestag der neuen Zeitrechnung

Heute ist der 7. Jahrestag der Terroranschläge auf die USA. Heute vor genau 7 Jahren geschah es, dass zwei Flugzeuge in das World Trade Center schossen und drei der WTC-Gebäube in sich zusammen fielen. Vor 7 Jahren schoss ein Flugkörper in das Pentagon und eines ging in Shanksville zu Boden.

Vor 7 Jahren begann die neue Zeitrechnung. Das einschneidende Erlebnis, dass die Welt bewegte und veränderte. Es war von solcher Intensität, dass sich das Weltgeschehen um ein vielfaches beschleunigte und rasanter in das neue Jahrtausend bewegte.

Vor 7 Jahren begann das globale Traumata. Die Welt zerbrach und spaltete sich entzwei. Ein tiefer Riss prankte an der Oberfläche der uns zu trennen schien. Das christliche Abendland stand vor der Frage, wie es zum islamischen Osten und der islamischen Welt stand. Ein neuer Dualismus entstand der unter der Oberfläche schon lange vor sich hin brodelte. Doch es war nicht nur der zwischen Abend- und Morgenland. Nein, es war auch der Riss zwischen Volk und ReGIERenden.

Vor 7 Jahren begannen die Fragen. Die Fragen nach dem Ablauf und nach den Vorfällen, die an diesem entscheidenden Tag von statten ging. Dieser Tag leitete eine vernichtende Agenda ein, deren Auswirkung millionen von Toten war... von Folter, von Lügen, Krieg, Überwachung, Rechts-, Gesetzes, und Verfassungsbruch, von Menschenrechtsverletzungen und Verbreitung von Angst und Schrecken.

Es ist nun 7 Jahre her und die Folgen scheinen viel größer, als das Ereignis selbt. Menschen überall auf der Welt spüren die Folgen in ihrem ganz persönlichen Leben. Die einen, die Helden des Tages, sie werden Krank und sterben, ohne das ihnen nur ein Funken Ehre oder Hilfe zuteil wird. Die einen, die Angehörigen, sie werden ignoriert und ihre Fragen verspottet, sie leben in der Gewissheit, dass nicht der Tod ihrer Angehörigen beachtung fand, sondern nur ein politsches, wirtschaftliches und strategisches Spiel. Die einen, die Zuschauer, sie wurden traumatisiert und gelenkt, ihre Gefühle ausgebeutet zum Preis der Freiheit. Die einen, die Forscher, sie wurden bestärkt nicht aufzugeben, weiter zu machen und zu kämpfen, solange bis die Wahrheit ins Licht des Bewusstseins gerückt ist.



Vor 7 Jahren begann der Startschuss zu einer "neuen Welt". Ist es die neue Weltordnung, oder die neue Erde wie Jesus sie nannte, die die von den Sanftmütigen gelenkt wird? Ein uraltes System im Auftrieb oder die Welt eines neuen Bewusstseins im Keim der wahren Geistigkeit? Entscheiden wir uns für den Tod oder beginnen wir wirklich zu Leben?

Bis heute hat es keine Aufklärung gegeben von den Verantworlichen und das wird es auch nicht. In ihrer selbstüberzeugten und überheblichen Art werden sie fortfahren auf uns zu spucken und krepieren zu lassen. Sie, die nur von unserer Macht leben und wie Vampire unser Blut und Leben aussaugen.

Die Zeiten der verdorbenen Dunkelheit sind vorbei. Im Schoße des Geistes wächst eine wahrlich neue Welt heran, ohne Blokaden, ohne Spaltung. Wir sind da!

Habt Mut und bleibt stark! Wir waren vor 7 Jahren bei euch, sind es Heute und werden es auch weiterhin sein.

"Strebe nach Einheit, aber suche sie nicht in der Einförmigkeit"
Friedrich Schiller