Dürr promovierte 1956 bei Edward Teller und war von 1958 bis 1976 Mitarbeiter von Werner Heisenberg, der einen großen Einfluss auf ihn ausübte. 1978 wurde er dessen Nachfolger als Geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Physik. Bereits 1969 hatte sich der in Kernphysik, Elementarteilchenphysik und Gravitation tätige Wissenschaftler an der Universität München habilitiert
Dienstag, 28. Juli 2009
Montag, 27. Juli 2009
Der Grosse Ausverkauf
Die Privatisierung der Welt... Was haben moderne Kriegsführung und Wirtschaftspolitik gemein? Beide basieren auf dem Prinzip der Entmenschlichung ihrer Prozesse. Mit dieser Einsicht eines Ökonomen beginnt der Dokumentarfilm über die zunehmende Privatisierung ehemals staatlicher Institutionen. Der Film sucht die Orte der Privatisierung weltweit auf und führt Beispiele dafür an: In Südafrika ist es die Stromversorgung, in England die Bahn, das Gesundheitssystem auf den Philippinen, die Wassersorgung in Bolivien. Der Film lässt die Menschen zu Wort kommen, die nicht von diesen Entwicklungen profitieren. Ihnen werden die Vertreter der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds und der Weltgesundheitsorganisation gegenübergestellt, die für die globalen Privatisierungstendenzen mitverantwortlich sind.
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Ein Kind, das heute verhungert, wird ermordet.
Der Schweizer Soziologe und UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung, Jean Ziegler, ruft zum Aufstand gegen die Weltherrschaft der Konzerne auf und plädiert für eine Auflösung von WTO und IWF.Erweiterte Version des Interviews aus der Germanwatch-Zeitung 4/2005 (die mit * markierten Fragen sind an dieser Stelle zusätzlich dokumentiert)
germanwatch.org
Herr Professor Ziegler, in Ihrem neuen Buch "Das Imperium der Schande" sprechen Sie von einer Refeudalisierung der Welt. Was meinen Sie damit?
In den letzten Jahrzehnten sind auf der Erde unglaubliche Reichtümer entstanden, der Welthandel hat sich in den letzten 12 Jahren mehr als verdreifacht, das Welt-Bruttosozialprodukt fast verdoppelt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit ist der objektive Mangel besiegt und die Utopie des gemeinsamen Glückes wäre materiell möglich. Und gerade jetzt findet eine brutale, massive Refeudalisierung statt. Die neuen Kolonialherren, die multinationalen Konzerne - ich nenne sie Kosmokraten - eignen sich die Reichtümer der Welt an. Diese neue Feudalherrschaft ist 1000 Mal brutaler als die aristokratische zu Zeiten der Französischen Revolution.
Wie funktioniert diese Feudalherrschaft im 21. Jahrhundert?
Die Legitimationstheorie der Konzerne ist der Konsensus von Washington. Danach muss weltweit eine vollständige Liberalisierung stattfinden: Alle Güter, alles Kapital und die Dienstleistungsströme in jedem Lebensbereich müssen vollständig privatisiert werden. Nach diesem Konsensus gibt es keine öffentlichen Güter wie Wasser. Auch die Gene der Menschen, der Tiere und Pflanzen werden in Besitz genommen und patentiert. Alles wird dem Prinzip der Profitmaximierung unterworfen. Dabei setzen die Konzerne zwei Massenvernichtungswaffen ein, den Hunger und die Verschuldung. Das Resultat ist absolut fürchterlich. Die Hungerzahlen steigen in absoluten Zahlen immer weiter an. Letztes Jahr sind nach dem Welternährungsbericht jeden Tag 100.000 Menschen an Hunger oder seinen unmittelbaren Folgen gestorben, alle 5 Sekunden ist ein Kind unter 10 Jahren verhungert. Und dies, obwohl die Weltlandwirtschaft schon heute - ohne Gentechnik, etc. - problemlos 12 Milliarden Menschen ernähren könnte, wie derselbe Bericht feststellt. D.h., es gibt keinerlei Fatalität für die Massenzerstörung der Welt. Ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet.
Was muss passieren, um diese mörderische Entwicklung zu stoppen?
Zuerst muss die theoretische Legitimation dieses Systems, der Konsensus von Washington, die Ökonomisierung der Natur, diese Wahnidee muss zerstört werden. Dann muss der Aufstand des Gewissens, ein Sozialaufstand, gegen die kosmokratische Minderheit, die die Welt beherrscht, organisiert und durchgesetzt werden. Denn diese kannibalische Weltordnung von heute ist das Ende sämtlicher Werte und Institutionen der Aufklärung, unter denen wir bisher gelebt haben, das Ende der Grundwerte, der Menschenrechte. Entweder wird die strukturelle Gewalt der Konzerne gebrochen. Oder die Demokratie, diese Zivilisation, wie sie heute in den 111 Artikeln der UNO-Charta oder im Deutschen Grundgesetz fixiert ist, ist vorbei und der Dschungel kommt. Es ist eine Existenzfrage.
Sie plädieren also für einen weltweiten Aufstand gegen die Macht der Konzerne. Sehen Sie dafür Ansätze?
Es gibt heute drei historische Kräfte, die zu mobilisieren sind: Die Utopie, die Scham und die Schande. Die Utopie, dass die Schaffung des gemeinsamen Glücks heute möglich ist. Die Scham, die eine Mutter in Nordostbrasilien empfindet, wenn sie Steine kocht, damit ihre Kinder beim Kochgeräusch einschlafen können, obwohl es wieder nichts zu essen gibt. Und die Schande, die wir empfinden, wenn wir mit ansehen müssen, wie Menschen gefoltert werden oder verhungern. Diese Macht der Schande muss mobilisiert werden bei uns, die wir die stillen Komplizen dieser mörderischen Weltordnung sind.
Können Sie ein Beispiel für die Macht der Schande nennen?*
Aus Nordkorea fliehen immer mehr Menschen vor dem Hungertod, dem seit 17 Jahren schon 12% der Bevölkerung zum Opfer gefallen sind, ins benachbarte China. Seit 2002 macht die chinesische Geheimpolizei Jagd auf diese Hungerflüchtlinge und schiebt sie nach Pjöngjang ab. Dort werden die Männer meist erschossen, die Kinder und Frauen verschwinden in Konzentrationslagern. Als ich dies 2003 in meinem Bericht vor den Vereinten Nationen schildern wollte, kam zwei Minuten vor Beginn der Rede der chinesische Botschafter auf Knien zu meinem Platz auf der Tribüne, damit man ihn vom Saal aus nicht sieht. Er beschwor mich aufgeregt, diesen Punkt auf meiner Redeliste nicht zu erwähnen. Das ist die Macht der Schande. Ich habe natürlich trotzdem geredet. Seitdem sind Reisen nach China für mich nicht mehr empfehlenswert.
Wie wollen die Vereinten Nationen erreichen, dass Konzerne weltweit die Menschenrechte einhalten?*
Dazu gibt es sehr unterschiedliche Ansätze, unter anderem den Global Compact, der auf Freiwilligkeit setzt und von dem ich nicht viel halte. Dagegen finde ich die verbindlichen UN-Normen für Unternehmen, die die Unterkommission des Menschenrechtsausschusses ausgearbeitet hat, ausgezeichnet. Hier sollte die Zivilgesellschaft und gerade auch die deutschen NGOs, aber auch der deutsche Botschafter, Druck machen, damit diese Normen jetzt auch umgesetzt werden. Vielversprechend finde ich auch den Beschluss der 61. Sitzung der Menschenrechtskommission der Vereinten Nationen: Von jetzt an sollen Menschenrechte - die zivilen und politischen ebenso wie die sozialen, ökologischen und kulturellen - nicht nur für den Staat gelten, sondern auch für das neue historische Subjekt, die nichtstaatlichen Akteure, die multinationalen Konzerne. Wenn diese Resolution Völkerrecht wird, dann hätte die Bundesrepublik Deutschland eine sogenannte internationale Menschenrechtsobligation. Sie wäre verantwortlich dafür, dass Konzerne, die ihr Hauptquartier auf deutschem Territorium haben, die Menschenrechte weltweit respektieren. Das ist technisch ohne weiteres durchführbar. Es könnte beispielsweise ohne großen Aufwand ein Inspektorenkorps in Berlin geschaffen werden, das die Einhaltung der Menschenrechte bei deutschen Konzernen im Ausland nachprüft und Sanktionen verhängt, wenn Verletzungen vorliegen.
Was kann der Einzelne tun? Kann er dazu beitragen, die strukturelle Gewalt der Konzerne zu brechen?
Wer in einer Demokratie lebt, insbesondere einer westlichen, kann alles tun, um diese mörderische Weltordnung zu brechen. Ein Beispiel: Die Schuldknechtschaft der Dritten Welt, d.h. die Strukturanpassungsprogramme, etc., wird verwaltet vom IWF, dem Internationalen Währungsfonds. Bei den halbjährlichen Generalversammlungen des IWF in Washington ist auch der deutsche Finanzminister dabei. Er hat großen Einfluss, denn Deutschland ist die drittgrößte Wirtschaftsmacht des Planeten. Brasilien hat nach der Statistik der Regierung 44 Millionen schwerst permanent unterernährte Menschen, knapp ein Viertel der Einwohner, obwohl es ein reiches Land ist. Aber aus 18 Jahren Militärdiktatur und von fünf neoliberalen Präsidenten hat der jetzige Präsident Lula, von dem ich sehr viel halte, einen Berg von Auslandsschulden von 242 Milliarden Dollar geerbt. Diese Auslandsschulden verschlingen einen großen Teil der mit Exporten gewonnenen Devisen. Damit hat er objektiv keine Möglichkeit, sein Programm "Fome Zero" gegen den Hunger im Land zu finanzieren. Seit zwei Jahren versucht er deswegen mit dem IWF über ein Moratorium der Schulden zu verhandeln und stößt dabei auf eine Betonwand. Die deutsche Öffentlichkeit, die Presse, die Parlamentarischen Institutionen, jeder Bürger mit seinem Wahlzettel könnte dem deutschen Finanzminister sagen: Wir wollen, dass Du beim IWF für das Schuldenmoratorium Brasiliens stimmst, weil wir nicht wollen, dass brasilianische Kinder weiter an schwerster Unterernährung leiden. Das geht! In der Demokratie sind die Mittel vorhanden, um diese Weltordnung umzustoßen und die Menschenrechte durchzusetzen.
Welche Rolle spielen die Welthandelsorganisation WTO und der IWF in dieser Ordnung?
Leider sind WTO und IWF die zwei entscheidenden Organisationen für die Nord-Süd-Beziehungen, die UN haben da nicht viel mitzureden. Bei beiden wird der neoliberale Konsensus von Washington dogmatisch durchgesetzt. Beide sind willige Helfer der Kosmokraten, sie müssen aufgelöst werden.
Sie glauben auch nicht, dass WTO, und IWF reformierbar wären?
Nein, das sind menschenzerstörende Organisationen. Menschen sterben jeden Tag wegen dieser Politik. Im Niger beispielsweise stehen heute 3,6 Millionen Menschen am Abgrund. Der IWF hat die Bildung von Lebensmittelreserven letztes Jahr verhindert. Er hat dafür gesorgt, dass das größte Transportunternehmen des Landes privatisiert wird, ebenso wie das nationale Veterinäramt. Jetzt gibt es keine Impfstoffe mehr für das Vieh. Und jetzt hat der IWF auch noch verboten, dass Hirse gratis verteilt wird, auch von der UNO oder von NGOs, weil dies marktverzerrend sei. Das ist eine absolut mörderische Politik.
Wie sollte der Welthandel Ihrer Meinung nach geregelt werden?
Ich bin für gerechte Welthandelsregeln, die die Interessen beider Partner in jeder Phase berücksichtigen: frei ausgehandelt, ohne Zwang, nach den Prinzipien von Fairness und Transparenz. Das ist bei der WTO nicht der Fall: Die EU, USA, Kanada, Australien und Japan diktieren den Verhandlungsprozess. Sie haben eine totale Erpressungsmacht, weil sie 81% des Welthandels kontrollieren. Und sie können Mehrheitsentscheidungen blockieren, da alle Entscheidungen nur einstimmig von allen WTO-Mitgliedern getroffen werden. Diese so genannte Konsensregel ist eine reine Lüge: Sie nützt den Reichen, die einen Konsens mit wirtschaftlichen Versprechungen oder Drohungen erzwingen können. Zudem haben viele ärmere Länder gar nicht die Möglichkeit, an den langwierigen Verhandlungen ständig teilzunehmen - oft sind sie über wichtige Entscheidungen nicht informiert. Beispielsweise haben 18 afrikanische Länder gar keine Botschaft bei der WTO in Genf, weil sie es sich nicht leisten können. Ich bin für Welthandelsregeln, aber nicht für diese. Das sind diskriminierende, intransparente Erpressungsmechanismen.
Was gäbe es für Alternativen zur WTO?
Ein wichtiges Gegengewicht zur WTO ist schon jetzt die UNCTAD (UN-Konferenz für Handel und Entwicklung), sie arbeitet viel mit der Zivilgesellschaft zusammen. Eine neue Organisation zur Regelung des Welthandels sollte auf jeden Fall unter dem Dach der UNO angesiedelt werden, was ja bei der WTO nicht der Fall ist.
Was erwarten Sie vom WTO-Gipfel in Hongkong?
Nicht viel. Wenn die Positionen der Industrieländer vom WTO-Gipfel 2003 in Cancun sich nicht verändern, dann wird es kein Abkommen geben. Ein Streitpunkt wird wieder die Baumwolle sein. Bush wird die 600 amerikanischen Baumwollproduzenten weiter mit 5 Milliarden Dollar jährlich subventionieren. Die Baumwollpreise werden zusammenbrechen. Es wird darüber diskutiert, den fünf westafrikanischen Ländern, die völlig von der Baumwollproduktion abhängig sind - Burkina Faso, Benin, Mali, Niger, Senegal - deswegen finanzielle Kompensationen zu zahlen. Das wäre ein Bruch mit der reinen Marktlogik der WTO, zum ersten Mal hätte eine normative Dimension eingesetzt.
Die USA sind wegen der Baumwollsubventionen von der WTO verurteilt worden. Gibt es keine Sanktionsmöglichkeiten?
Ja, aber sie sind nicht effektiv. Kleine Länder wie Burkina Faso oder Senegal haben keine Chance. Sie könnten zwar bei einer Verurteilung der USA ein Importstopp für amerikanische Baumwolle verhängen, aber das würde die Amerikaner nicht stören. Würden dagegen die USA ein Importstopp für Baumwolle aus Westafrika verhängen, wäre das der Ruin für die Region. Das ist eines der vielen Probleme der WTO, dass in der Realität nur die großen Länder effektive Sanktionen durchsetzen können.
Viele Menschen aus dem armen Teil der Welt versuchen in eine der Wohlstandsoasen wie die Europäische Union zu gelangen. Was kann die EU da tun?
Die EU müsste dringend ihre Export-und Produktionssubventionen in der Landwirtschaft abschaffen. Alle Industrieländer zusammen haben letztes Jahr für Produktions- und Exportsubventionen landwirtschaftlicher Güter 349 Milliarden US-Dollar ausgegeben - fast 1 Milliarde Dollar am Tag! Die Zerstörung der lokalen Märkte in Entwicklungsländern durch Billigexporte aus der EU ist ein schon lange bekannter Skandal. Auf dem Markt in Dakar im Senegal können Sie europäisches Gemüse aus Frankreich, Portugal oder Spanien zu einem Drittel des einheimischen Preises kaufen. Die senegalesischen Bauern rackern sich 16 Stunden unter brennender Sonne ab. Auf dem Markt entdecken sie dann das Dumpinggemüse der EU. Sie haben keine Chance.
Es gibt Menschen, die sagen, dass alles wüssten wir doch schon seit Jahren, und es ändere sich trotzdem nichts.
Das stimmt nicht, das Bewusstsein weltweit steigt. Auch in der WTO selber haben die Kritik und die Forschungsarbeit von Organisationen wie Germanwatch Wirkung gezeigt. Es kommen Zweifel auf. Beim WTO-Gipfel in Cancun hat eine neue, erfolgreiche Symbiose stattgefunden zwischen Zivilgesellschaft und den Delegationen der Entwicklungsländer. Pascal Lamy, der Generaldirektor der WTO, hat dies gemerkt und sucht jetzt den direkten Dialog mit den NGOs. Die Zivilgesellschaft ist stark in Deutschland und der Welt.
Eine einzige Schmutzkampagne!
Felicia Langer, der verdienten israelischen Menschenrechtlerin und Friedensaktivisten, wurde am 16 Juli von Bundespräsident Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz verliehen. Sie ist bekannt für ihre Kritik an Israel und setz sich seit Jahren für eine Menschenwürdige Situation in Nah-Ost ein. Ihre Artikel und Briefe werden meistens kontrovers gehandelt, doch nicht etwa, ob ihres aufrichtigen Inhalts und Bemühens, sondern schlicht und einfach, weil sie der herrschenden Heuchelei widersprechen, die im allgemeinen seine Wirkung zu entfallten sucht.Sie ist kein Zionist und unbedingter Verteidiger israelischer Interessen auf Kosten anderer Völker und das stört die Riege der unantastbaren Elite israelischer Meinungsmache.
Jene Riege, die sich unmittelbar entrüstet und schockiert zeigte, über die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes. Jene Riege, die seitdem über Frau Langer herzieht und mit einer Diffamierung nach der anderen Aufwartet. Dazu zählen Israels Politiker genauso wie der Zentralrat der Juden.
Kontroverse um Bundesverdienstkreuz
Da hagelt es Worte wie diese:
«Langer hat über Jahre immer wieder Kräfte unterstützt, die Gewalt, Tod und Extremismus befürworten», sagte der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Yigal Palmor, dem Berliner «Tagesspiegel» (Freitagausgabe) laut Vorabbericht. Jedem, der ihr einen Orden verleihe, müssten «die Konsequenzen bewusst sein, wenn man Intoleranz und böse Absichten nachträglich legitimiert».
«Das ist ein Schock», kritisierte der Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, am Dienstag im Internetportal «Spiegel Online». «Deutschland hat damit jemanden ausgezeichnet, der professionell, chronisch und obsessiv die Dämonisierung Israels betreibt», sagte Graumann. «Sie trägt ihr Jüdischsein als Fahne vor sich her - doch ihre jahrelange Israel-Hetze macht das nicht besser.»
Auch unter jüdischen Intellektuellen rief die Entscheidung heftige Kritik hervor. Die Publizisten Ralph Giordano und Arno Lustiger drohten laut «Spiegel Online» Bundespräsident Horst Köhler in einem Schreiben, ihre eigenen Bundesverdienstkreuze zurückzugeben, wenn Köhler Langer den Orden nicht wieder entzieht.
Die Junge Welt äußert sich treffend:
Sie bezeichnet Israel als »Apartheidstaat«. Und sie kritisiert die Instrumentalisierung deutscher Schuldgefühle durch die israelische Politik. In ellenlangen Pamphleten werden die Äußerungen der »militanten und fanatischen Israel-Hasserin« (Graumann) und »Bundesverdienstjüdin 1. Grades« (Honestly Concerned) »vorgeführt« und moralisch abqualifiziert, ohne daß auch nur der Versuch einer sachlichen Widerlegung ihrer Positionen unternommen wird. Die Intensität und Gehässigkeit der Kampagne lassen vermuten, daß das letzte Wort zu dieser Ehrung wohl noch nicht gesprochen ist.
Junge Welt
Hier ist noch ein wunderbarer Artikel / offener Brief gegen diese Schmutzkampagne, vorallem gegen den Zentralrat:
Antwort auf die Kritik des Zentralrats-Vize an Felicia Langers Ehrung:
„Ich als Jude schäme mich“
Von Abraham Melzer
Herr Dr. Dieter Graumann,
was Sie nachvollziehen können oder nicht verstehen wollen, ist absolut belanglos. Wer sind Sie schon im Vergleich zu Felicia Langer, die den „Alternativen Nobelpreis", den „Bruno-Kreisky-Preis" und jetzt das „Bundesverdienstkreuz 1. Klasse" für ihre Verdienste erhalten hat? Welche Verdienste können Sie vorzeigen, außer Beleidigungen und Diffamierungen einer Person, die sich ihr Leben lang für einen Ausgleich zwischen Israelis und Palästinensern einsetzt? Sie leben in Frankfurt, Berlin oder München und haben wahrscheinlich noch niemals eine arabische Stadt in den besetzten Gebieten oder gar in Israel selbst, besucht, besichtigt oder nur zufällig durchgefahren. Sie haben keine Ahnung, wie es dort zugeht, aber Sie haben eine Meinung, wie es dort zugehen sollte. Ihre Meinung ist aber so bedeutungslos, wie die gefärbten Haare von Frau Knobloch, ihrer Vorgesetzten, die ebenfalls noch nie einen Palästinenser in seiner natürlichen Lebensumgebung gesehen hat, dafür aber sehr genau weiß, dass er dort nicht hingehört, weil das Land jüdisch sei und ihre „geistige Heimat". Bedauerlich für Sie und für Frau Knobloch, dass Sie in einem Land leben müssen, das nicht ihre geistige Heimat ist, sondern, wie es Broders Brandstifter in seiner hämischen und wütenden Kritik an der Ordensverleihung an Felicia Langer genannt hat: „im Nachfolgestaat des Dritten Reiches".
Sie beteiligen sich an der Hetze und Jagd auf jüdische Dissidenten wie Uri Avnery oder Felicia Langer, die Sie eine „aggressive Hetzerin" gegen den jüdischen Staat, und eine bösartige Israel-Hasserin nennen. Während aber Uri Avnery schon vor Jahrzehnten eine Zweistaatenlösung forderte und Felicia Langer schon vor Jahrzehnten von Verbrechen israelischer Soldaten sprach, ist beides jetzt bei vielen Menschen angekommen, sogar bei Benjamin Netanjahu, dem Führer der Nationalfaschisten in Israel. Nur Sie und Ihr Verein scheinen geistig stehen geblieben zu sein, im primitivsten Stammtischhass, der auf Nichtwissen basiert. Wenn man aber in hundert Jahren die Namen Avnery und Langer noch kennen und ihre Bücher lesen wird, wird man längst vergessen haben wer Knobloch und Graumann waren, wie man heute nicht mehr weiß, wie der Gemeindevorsitzende in Amsterdam hieß, der Baruch Spinoza diffamierte und aus der Gemeinde hinaus warf. Sie haben Prof. Rolf Verleger aus dem Zentralrat hinausgeworfen, weil er zu Recht von Ethik und Moral sprach. Das war aber nicht ihre Ethik und nicht Ihre Moral. Das verstehe ich.
Heuchlerische Liebe zum Zionismus
Felicias Kritik an den unmenschlichen, ungerechten und rechtswidrigen Verhältnissen in Israel ist tausendfach wertvoller, als ihre heuchlerische Liebe zum Zionismus. Wenn Sie Zionist sind, dann gehen Sie doch nach Israel und erfüllen Sie sich und ihrer Familie diese Leidenschaft. Keiner hindert Sie heute daran. Zionist sein und in Deutschland leben und behaupten, dass das Land Israel den Juden gehört, wohl Ihnen (!), das ist perfide und unerträglich. Was Ralph Giordano, dieser selbstgerechte permanente schaltragender Besserwisser, gesagt oder geschrieben hat, ist genauso beschämend und perfide, wie manches, was er in letzter Zeit von sich gab und gibt. Seine islamophoben Ausrutscher in Zusammenhang mit dem Moscheebau in Köln haben sein wahres Gesicht gezeigt: Intolerant, überheblich und auf dem zionistischen Auge blind. Er kritisiert die Moral und Ethik der Palästinenser, dabei kann es zwischen Unterdrückten und Unterdrückern keine gemeinsame Moral geben, wie es auch zwischen Herren und Sklaven keine Gemeinsamkeiten geben kann, und ein Sklave jedes Recht für sich in Anspruch nehmen darf, um befreit zu werden. Die Strafaktion der Israelis gegen die wehrlose Zivilbevölkerung von Gaza wurde von Ihnen, Herr Dr. Graumann, gerechtfertigt und als Krieg gegen den Terrorismus bezeichnet. War vielleicht dieser Krieg der israelischen Armee selbst Terrorismus? Wäre es eine emotionale Übertreibung, wenn wir es so sehen würden, so emotional, wie die Worte jenes palästinensischen Diplomaten, der gesagt hatte, seine Landsleute seien heute die Juden der Juden? Und weil Felicia Langer das auch so gesehen hat und immer noch sieht, glauben Sie sich das Recht herausnehmen zu dürfen, sie zu diffamieren? Den Palästinensern wird von den Israelis genau das moralische Recht eines Volkes verwehrt, das sie für sich selbst in Anspruch nehmen und verteidigen. Felicia hat das schon ganz klar und deutlich gesehen und sich dagegen gewehrt, als Sie, Herr Graumann, noch bei jeder siegreichen Aktion der israelischen Armee einen Orgasmus bekamen.
Die Moral der Opfer und der Täter
Es ist aber nicht nur die Freiheit eines Volkes, die den Palästinensern verwehrt worden ist. Eine weitere Sache, auf die Felicia Langer immer wieder hingewiesen hat und ihren Finger in die offene Wunde des israelischen Volkes gelegt hat, ist Achtung und Selbstachtung. Es ist der § 1 unseres deutschen Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Für sich selber, Herr Graumann, nehmen Sie das gerne in Anspruch und genießen die Freiheit, in der wir hier leben, aber einem anderen Volk, den Palästinensern, wollen Sie es nicht gönnen. Als Opfer von Rassismus scheinen einige Juden von ihren Peinigern gelernt zu haben. Sie schweigen dazu, weil sie es nicht sehen oder weil sie es nicht sehen wollen. Die Selbstmordattentate verzweifelter und hoffnungsloser Palästinenser hat Felicia immer verurteilt, so auch ich und andere, aber wie soll sich ein Volk verteidigen, das keine Flugzeuge hat, die über Wohngebiete tonnenschwere Bomben abwerfen können? Noch mal zur Klarstellung: Die Moral der Opfer kann nicht dieselbe sein, wie die Moral der Täter. Und dass die Israelis Täter sind, hat selbst Henryk Broder, ihr Schützling, zugegeben.
Und nun bekommt Frau Langer das Bundesverdienstkreuz! Da staunen Sie und es verschlägt Ihnen die Sprache. Hätten Sie es vorher gewusst, dann hätten Sie sicherlich Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um es zu verhindern. Gott sei Dank haben Sie es aber nicht vorher gewusst, wir haben alle dicht gehalten. Für Sie ist es ein „Fatales Signal", für uns ist es aber ein Glücksfall, der unseren Kampf für ein gerechtes Israel salonfähig macht, auch wenn Sie und Frau Knobloch sich grau ärgern, Herr Graumann.
Stellen Sie sich vor, der Bundespräsident hat für die Verleihung nicht die Genehmigung des Zentralrates eingeholt. Muss er nun dafür büßen? Ja, die berechtigte Kritik, die gerade in den letzten Tagen durch die Zeugenaussagen der Soldaten, die das Schweigen brechen, in allen seriösen deutschen Zeitungen von der taz bis zu FAZ erschienen ist, legitimiert jetzt Felicia Langers Kritik, auch wenn es Sie ärgert und frustriert. Und Ihre unverschämte und hilflose Kritik interessiert uns nicht die Bohne. Wenn sich dabei Ihre zionistischen Gefolgsleute wohlfühlen, sei es drum…
Ja, ich bin rasend vor Wut über Ihre unqualifizierte, infantile Kritik, wo Sie es auch noch wagen die Tatsache, dass die Landesregierung Felicia Langer „als massiv vom Holocaust betroffene" Person geschildert hat. Darüber sollten Sie vom Zentralrat eigentlich stolz sein, aber nein, Sie stehen hinter den primitiven Lausbuben, die Felicia eine „Bundesverdienstjüdin" nennen oder Dr. Hajo Meyer einen „Berufsüberlebenden". Lieber eine Bundesverdienstjüdin und lieber ein Berufsüberlebender, als ein Berufsjude wie Sie und Ihre Chefin, die große Weltpolitik machen will und sich damit nur lächerlich macht und alle von ihr vertretenen Juden mit. Da bin ich froh und dankbar, dass ich in Ihrem Club der Toten Hosen nicht Mitglied bin.
Wenn der Ehrenzionist auf Lebzeiten, Arno Lustiger, immer wieder in Verbindung mit Auschwitz gebracht wird, dann ist das für Sie wohl keine "Vermischung, die ausgesprochen unsensibel, unklug und unglücklich ist, um es noch sehr milde auszudrücken". Warum eigentlich? Nein, Herr Graumann, es wird keine neue Mode eingeleitet. Es werden nur die Maßstäbe zurechtgerückt. Sie selber sagen doch: Sachliche Kritik an konkreter israelischer Politik ist natürlich immer legitim - und ist immer am lautesten in Israel selbst zu hören.
Und wer könnte Israels Politik besser, sachlicher, kenntnisreicher und authentischer kritisieren als Felicia Langer, die über ein viertel Jahrhundert als Anwältin Opfer der israelischen Gewalt und Ungerechtigkeit vor israelischen Gerichten verteidigt hat? Wenn bei uns jemand sagen würde, dass Bertold Brecht, Erich Maria Remarque, Thomas Mann und andere „nützliche Idioten" der Alliierten bei der „Delegitimierung" von Nazi-Deutschland gewesen seien, dann würden wir ihn einen Neo-Nazi nennen und mit ihm nichts zu tun haben wollen. Dabei haben diese oben genannten deutschen Autoren und Intellektuellen tatsächlich für nichts weniger plädiert und gearbeitet als für das Ende des Dritten Reiches.
Felicia Langer und Uri Avnery, Ilan Pappe, Moshe Zuckermann und Avram Burg, der immerhin einmal Präsident der Jewish Agency war, kämpfen seit Jahren und Jahrzehnten, für eine andere Politik in ihrem eigenen Land und nicht für dessen Delegitimation und nicht für dessen Ende und schon gar nicht für die „politische Endlösung der Judenfrage", wie Ihre Schützlinge geschrieben haben. Felicia Langer liebt Israel, so wie ich und wie alle anderen oben Genannten, und wir leiden an seiner ideologischen Verblendung. Sie sitzen hier in Deutschland und wagen es, solche Leute zu kritisieren, die ihr Leben für dieses Land eingesetzt haben und im Falle Felicia Langer, ihre Gesundheit. Woher nehmen Sie diese „jüdische Chuzpeh"? Allein wegen dieser Beleidigung, nicht etwa von Felicia Langer, sondern wegen der Beleidigung aller anständigen und mutigen Menschen, sollten Sie sich schämen einen solchen perfiden Brief veröffentlicht zu haben. Und dann ausgerechnet bei dieser unsäglichen Mackartistischen Organisation „honestely concerened". Diesen Typen will ich noch nicht einmal nachts begegnen und Ihr Klübchen macht in der Person von Samuel Korn Diskussionsveranstaltungen. Ihr Verein sollte sich tatsächlich schämen.
Ich als Jude schäme mich, solche Vertreter zu haben, für die ich mich immer wieder entschuldigen muss, obwohl sie gar nicht meine Vertreter sind. (PK)
Neue Rheinische
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Boykott gegen Israel unerlaubt...
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat es klar gemacht: Ein Boykottaufruf gegen Israel ist unrechtmäßig.

Jean-Claude Fernand Willem, ein kummunistischer Bürgermeister der französischen Kleinstadt Seclin, hatte dazu aufgerufen israelische Güter zu boykottieren. Nachdem ihm eine Klage drohte, die er vor dem Strafgericht in Lille gewann, ging es in die nächste Runde. Im darauffolgenden Verfahren verlor er und wurde zur Zahlung einer Geldstrafe im Wert von 1000 Euro verurteilt. Die Klage wurde damit Begründet, dass Willem versuche Diskriminierung aus nationalen, rassischen und religiösen Gründen zu provozieren. Nachdem er Berufung einlegte, mit dem recht auf freie Meinungsäußerung und dem Boykott als Teil legitimer politischer Debatte, wurde diese nun vor dem Europäischen Gerichtshof - mit 6 zu 1 Stimmen - abgeschmettert.
Im israelischen Außenministerium hat man das Urteil am Sonntag begrüßt. Sprecher Yigal Palmor sagte: "Nun ist klar, dass es in jedem europäischen Land einen
Präzedenzfall dafür gibt, Boykottaufrufe gegen israelische Güter als Gesetzesbruch zu bezeichnen. Dies ist ein wichtiger Präzedenzfall, der sehr klar besagt, dass Boykottaufrufe diskriminierend sind. Wir hoffen, dies wird uns helfen, all die Aufrufe zum Boykott israelischer Güter abzuwehren".
Juedische.at
Hier sehen wir das Paradebeispiel für die Unterdrückung von Kritik an Israel. Diese Sonderstellung, die Israel einnimmt in der globalen Politik, ist kaum verständlich, wenn man nicht das Wirken der sogenannten "Israel-Lobby" oder der "Holocaust-Industrie" -wie Finkelstein sie nennt- ins Spiel bringt. Unter Berufung auf die Geschichte und das Leid der Judenverfolgung wird hier eine politische Sonderstellung legitimiert, die dem Schutz zionistischer Interessen dient.
Boykott ist scheinbar nur gegen die erklärten Feinde der Anglo-Amerikaner und Israels erlaubt. Doch für wen eigentlich? Wir erleben einen enormen Druck der von Übersee auf unsere Politik und Unternehmer ausgeübt wird, auf das wir bloß nicht mit den Feinden der Freiheit und Demokratie kooperieren und ihnen in ihren bösartigen Bestreben behilflich sind. Wir sollen Länder wie den Iran boykottieren, aber warum sollen wir das wirklich? Damit dort amerikanische Unternehmen freie Hand haben!
Boykott ist scheinbar nur gegen die erklärten Feinde der Anglo-Amerikaner und Israels erlaubt. Doch für wen eigentlich? Wir erleben einen enormen Druck der von Übersee auf unsere Politik und Unternehmer ausgeübt wird, auf das wir bloß nicht mit den Feinden der Freiheit und Demokratie kooperieren und ihnen in ihren bösartigen Bestreben behilflich sind. Wir sollen Länder wie den Iran boykottieren, aber warum sollen wir das wirklich? Damit dort amerikanische Unternehmen freie Hand haben!
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[R]Evolution 20|12
Das Erwachen des menschlichen Bewusstseins
Startet voraussichtlich im September 2009 in ausgewählten Kinos
Dieser außergewöhnliche Dokumentarfilm führt uns Menschen an die Grenzen unseres jetzigen Bewusstseins. Anhand von naturwissenschaftlichen Beispielen und Berechnungen zeigt uns der Film, dass das vermeintliche Chaos, welches wir als Menschen in unserem Umfeld empfinden nur die Vorstufe zum nächsten Evolutionsschritt ist. 2012 ist die Jahreszahl, für die in vielen Mythologien ein Bewusstseinssprung vorhergesagt wird.
* Was aber passiert danach?
* Werden wir begreifen lernen, dass der Tod nur eine Transformation ist?
* Entwickeln wir uns zu einer Art Hypermensch?
* Begreifen wir, dass wir Unsterbliche Wesen sind?
Dem Regisseur ist es gelungen die wohl qualifiziertesten Experten aus den Bereichen der Naturwissenschaften zu diesen brennenden Fragen zu interviewen…
Prof. Dr. Ernst Senkowski, Physiker, Experimentalphysik an der Universität Karlsruhe. Entdecker der Transkommunikation: „Stimmen aus dem Jenseits“ unter physikalisch kontrollierten Bedingungen.
* Transkommunikation mit wem?
Prof. Dr. Giuliana Conforto, Astrophysikerin an mehreren Universitäten….Spezialgebiet: Dunkle Materie und Dunkle Energie.
* In wieweit können sich astrophysikalische Einflüsse auf die Menschen auswirken?
(Prof.) Dr. Rupert Sheldrake, Biologe, war an zahlreichen Universitäten tätig. Wegbereiter der verbindenden Resonanz zwischen biologischen Systemen „morphic resonance“ und „morphogenetischer Felder“.
* 100ste Affe und Resonanz
Dr. Dipl. Psych. Leo Steib, Endokrinologe, Gynäkologe und Psychologe, arbeitete an der Universität Erlangen sowie in einer privaten Praxis mit eigenem Labor. Spezialgebiet: Einfluss der Hormone auf die Bewusstseins- und Gefühlslage bei Menschen „Moleküle der Gefühle“.
* Soziale und asoziale Zellen am Beispiel eines onkologischen Geschehens
Dr. Michael König, Physiker, Quantenphysiker. Wissenschaftlicher Leiter des Instituts für geistige Physik St. Gallen, Schweiz, sowie technischer Direktor der Bethesda Wasserfilter GmbH, Feldafing Siemens AG München-Neuperlach. Spezialgebiet: Interaktion Geist-Materie.
* Geist und Materie aus quantenphysikalischer Sicht
Dipl. Phys. I. von Ludwiger, Astrophysiker. Universität Bamberg und Erlangen. Spezialist und Interpret der theoretischen Modelle von Burkhard Heim („Unsterblich in der 6-Dimension“ wurde von ihm 2006 veröffentlicht).
* Unsterblich in der 6-Dimension (Postmortale Zustände)
u.v.m
http://www.newtrinitymedia.net
Neues Gewandt, alte Leichen
Das altbekannte 'Project for the New American Century' kurz PNAC, dem wir von höchster Stelle aus Raub, Mord, Täuschung und imperialistische Streifzüge über den Globus zu verdanken haben, wurde 2006 aufgelöst. Wer glaubt, dass wir nun sicher vor den neokonservativen Weltherrschaftsplänen sind, der täuscht sich. Diese Art Denkschule hat sich nur neu formatiert.Der alte Name wurde abgestriffen, um als 'neue' Organisation wieder aufzuerstehen. Diese Praktik ist altbekannt und vorallem altbewährt. Der Name der mitlerweile für berechtigte Kritik und Kontroversen sorgte ist dahin und damit die Angriffsfläche. Neuformatiert, mit neuem Namen und in neuem Gewandt wird das selbe alte und menschenverachtende Spiel fortgesetzt. Wir heißen willkommen:
Foreign Policy Initiative
Mit ihrem Sitz in Washington übernimmt die FPI die Arbeit des PNAC und führt dessen Werk fort. Dieser Bund wurde dieses Jahr (2009) gegründet und wird von einem Board of Directors geleitet. Darunter finden wir den Publizisten William Kristol, den Publizisten Robert Kagan und den Investmentbanker Dan Senor.
William Kristol (Chefredakteur der Zeitschrift "Weekly Standard") war Mitbegründer und Vorsitzender des PNAC.
Robert Kagan hatte gemeinsam mit William Kristol das PNAC gegründet und war dort einer der Direktoren.
Dan Senor war in den Jahren 2003 und 2004 Berater und Pressesprecher des Besatzungsregimes im Irak, als Mitglied des Council on Foreign Relations.
Die FPI hat derzeit (Stand: 16. Juli 2009) sechs hauptamtliche Mitarbeiter. Ellen Bork (Direktorin für Demokratie und Menschenrechte) war stellvertetende Direktorin des PNAC und danach Mitarbeiterin der staatsnahen Menschenrechtsorganisation Freedom House. Mehrere Mitarbeiter der Foreign Policy Initiative waren Beamte in der Regierung George W. Bush.
mein-parteibuch.com
Sonntag, 26. Juli 2009
Das neue amerikanische Jahrhundert
Der folgende Film taucht ein in die Geschichte der us-amerikanischen Kriegsgeschichte und zeigt auf, wie jeder große Krieg der USA mit Hilfe von Täuschungen inszeniert wurde. Angefangen beim Krieg gegen Spanien bis hin zum aktuellen Krieg in Afghanistan und dem Irak. Der Film zeigt, dass Firmen wie Halliburton ungeheuren Profit auf Kosten der US-Bürger und der Staatskassen machten. Durch Betrug und unlautere Geschäftsmaschen. Was ist geblieben von den sumerischen und mesopotamischen Kulturgütern, den Bibliotheken und kulturellen Stätten? Wer hat den Ausverkauf dieser Länder, samt der USA betrieben? Wenn Firmen Politik machen....
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Kriegsversprechen by Frank Höfer
Kriegsversprechen - der neue Film von Frank Höfer / Nuoviso
Inhalt:
Nach Möglichkeit kann man Nuoviso mit einer Spende unterstützen. Da die Filme aus eigener Tasche finanziert und frei angeboten werden. Nähere Informationen dazu finden sich auf dem Blog von Frank Höfer oder der Seite Nuoviso.
Inhalt:
Die Beweise, dass die von den Medien verbreiteten Hintergründe der grausamen Anschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington nicht der Wahrheit entsprechen können, wurden in den letzten 8 Jahren wie ein Puzzle von der amerikanischen Wahrheitsbewegung zusammengetragen und auch in Europa setzt sich die Erkenntnis durch, dass die Fäden der Ereignisse von westlichen Geheimdiensten gezogen wurden.
Selbst die Mainstreammedien haben aufgehört, die offizielle Version weiterhin zu verteidigen und schwenken lieber dazu um, das Thema gänzlich zu ignorieren.
Doch was bleibt, ist ein zunehmendes Misstrauen in die westlichen Regierungen, wenn die von der USA und NATO geführten Angriffskriege weiterhin mit diesen Operationen "Unter falscher Flagge" begründet werden. Jeglichen Aufschrei der westlichen Bevölkerung und ihren Widerstand gegen die Deklarierung von Angriffskriegen als Selbsverteidigung versucht man mit immer schärferen innenpolitischen Gesetzen zu ersticken, anstatt wieder Moral und Ethik in politische Entscheidungen einfließen zu lassen.
Dass Moral und Ethik aber schon längst keine Rolle mehr bei politischen Entscheidungen spielen, zeigt die Tatsache, dass die NATO Kriege mit völkerrechtswidrigen Waffen führt. Von "Depleted Uranium" hat man bestenfalls schon einmal gehört, wenn man den Film "Todesstaub" des Grimmepreisträgers Frieder Wagner gesehen hat. Aber auch dieser Film wird systemtisch verdrängt und verbannt, obwohl oder gerade, weil er die schrecklichen Auswirkungen des Einsatzes dieser Uranwaffen aufzeigt.
Auch der langjährige Auslandskorrespondent und redaktionelle Leiter der ARD, Christoph Hörstel, ist entsetzt über das Vorgehen der NATO und die Komplizenschaft der BRD, die sich an solchen völkerrechtswidrigen Angriffskriegen beteiligt. Ihm pflichtet Giullietto Chiesa bei, der seinerseits als Abgeordneter Italiens im Europäischen Parlament sitzt und sich über die Unwissenheit und Ignoranz der meisten EU-Abgeordneten beklagt.
Was die Abgeordneten nicht wissen, wird in dem Film "Kriegsversprechen" von Insidern und Whistleblowern erklärt. Annie Machon war beim MI5 als Spionen tätig und berichtet über False Flag Operationen genau wie Andreas von Bülow und Jürgen Elsässer, die durch ihre Tätigkeiten im parlamentarischen Ausschuss zur Überwachung der Geheimdienste über enormes Insiderwissen verfügen und dieses an die Öffentlichkeit bringen wollen.
8 Jahre nach dem 11. September haben sich weltweit Millionen Menschen über das Internet zusammengeschlossen, um gemeinsam gegen die Vertuschung dieses Verbrechens zu rebellieren. Was noch vor wenigen Monaten als wilde Verschwörungstheorie gehandelt wurde, gilt heute als bewiesen und es stellt sich die Frage, wie wir, das Volk, mit dieser Situation umgehen, in welcher unsere Regierenden offensichtlich alles andere im Kopf haben, als das Wohl des Volkes.
Nach Möglichkeit kann man Nuoviso mit einer Spende unterstützen. Da die Filme aus eigener Tasche finanziert und frei angeboten werden. Nähere Informationen dazu finden sich auf dem Blog von Frank Höfer oder der Seite Nuoviso.
Architects of Control: Massenkontrolle und die Zukunft der Menschheit
In diesem Dokumentarfilm beleuchtet Michael Tsarion die Methoden der Massenkontrolle, von Religionen, Sekten, Geheimdiensten und anderen Organisationen. Dabei lässt er die Frage nicht aus, in wie weit wir selbst bereit sind diese Lügen und Gehirnwäscheprogramme anzunehmen. Er stellt die Frage nach den authentischen Manchurian Canditates, ob Jim Jones, Sirhan Sirhan und anderen bekannt gewordenen Fällen, die auf eine federführende Hand aus dem Hintergrund weisen. "The real war is a war on consciousness."
Ein sehenswerter Film....
Michael Tsarion - Mass Control & Future of Mankind
Architects of Control : Program One - Mass Control and Future of Mankind
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Michael Tsarion - Mass Control & Future of Mankind
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An alle Journalisten, Wissenschaftler und Staatsbedienstete, die diesen Blog besuchen:
Bitte helft bei der authentischen Aufklärung! Werdet zu Whistleblowern und findet den Mut aufzustehen und zu erzählen, was Ihr erlebt und gesehen habt.
Es ist wirklich wichtig!
Wir finden uns in einer Zeit wieder, in der das Wort 'Informationsgesellschaft' zum Unwort gewählt werden sollte. Der Bürger besitzt keine Mündigkeit solang er nicht wirklich darüber aufgeklärt wird, was in unserer Welt so vor sich geht.
Er bezieht seine Informationen aus politisch Korrekten Medien, die viele Themen aus Angst oder Verflechtungen nicht erwähnen.
Er bezieht seine Informationen aus dem Konsens des derzeitigen wissenschaftlichen Paradgimas, das gesprengt werden muss, um neuen fortschrittlichen Ideen Platz zu machen.
Wir brauchen eine neue Richtung in die wir wandern können. Der bisherige Weg führt uns in eine Sackgasse, die nicht nur unsere Entwicklung gefährdet, sondern auch das Leben als solches.
Bitte werdet aktiv, wenn es in euren Möglichkeiten steht, denn auch - und gerade - Du bist gefragt einen neuen Weg zu gestalten und die alten Fesseln zu durchtrennen, die uns binden und einschränken.
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Pressefreiheit
"So etwas wie eine freie Presse gibt es nicht. Sie wissen es, und ich weiß es."
sagte John Swaiton, in den 60er und 70er Jahren des 19. Jahrhunderts Herausgeber der angesehenen 'New York Times' in seiner Abschiedsrede. Er fuhr fort:
"Nicht einer unter Ihnen würde sich trauen, seine ehrliche Meinung zu sagen. Die eigentlich Aufgabe des Journalisten besteht darin,
die Wahrheit zu zerstören, faustdicke Lügen zu erzählen, die Dinge zu verdrehen und sich selbst, sein Land und seine Rasse für sein tägliches Brot zu verkaufen. Wir sind Werkzeuge und Marionetten der Reichen, die hinter den Kulissen die Fäden in der Hand halten. Sie spielen die Melodie, nach der wir tanzen. Unsere Talente, unsere Möglichkeiten und unser Leben befinden sich in den Händen dieser Leute. Wir sind nichts weiter als intellektuelle Prostituierte."

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Das Herz ist das Haus Gottes. -
Alle Geschöpfe sind Gottes Familie.
Afrikanisches Sprichwort
Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele Dinge tun, werden das Anlitz dieser Erde verändern.
Indianisches Sprichwort
Die Wahrheit ist es immer wert, ausgesprochen zu werden.
Fürchte dich nicht davor zu schockieren, zu provuzieren, wenn die Worte ohne Zwang aus deinem Inneren kommen.
Das Herz ist das Haus Gottes. -
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Afrikanisches Sprichwort
Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele Dinge tun, werden das Anlitz dieser Erde verändern.
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Die Wahrheit ist es immer wert, ausgesprochen zu werden.
Fürchte dich nicht davor zu schockieren, zu provuzieren, wenn die Worte ohne Zwang aus deinem Inneren kommen.
Marcus Tullius Cicero
Eine Nation kann seine Narren überleben und sogar seine Ehrgeizigen. Aber es kann nicht den Verrat von innen überleben. Der Feind vor dem Tor ist weniger gefährlich, denn er ist bekannt und führt seine Banner offen. Aber der Verräter bewegt sich unter denen zwischen den Toren völlig frei, sein hinterhältiges Flüstern raschelt durch alle Gassen, hört man sogar in den Hallen der Regierung selbst. Denn der Verräter erscheint nicht als Verräter, er spricht die Sprache welche seine Opfer kennen, und er spiegelt ihre Minen und ihre Argumente, er appelliert an die Niederträchtigkeit die tief im Herzen aller Menschen sitzt. Er verfault die Seele einer Nation, er arbeitet heimlich und unbekannt in der Nacht, um die Säulen der Stadt zu untergraben, er infiziert den Körper der Politik, so dass dieser widerstandslos ist. Ein Mörder ist weniger zu fürchten.
Honore de Balzac
Es gibt zwei Weltgeschichten:
Die eine ist offiziell und verlogen, für den Schulunterricht bestimmt;
die andere ist die geheime Geschichte;
welche die wahren Ursachen und Ereignisse birgt.
Dr. Daniele Ganser
Terror eignet sich mehr als irgendeine andere militärische Strategie dazu, die Bevölkerung zu manipulieren.
Johann Wolfgang von Goethe
Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.
Walter Rathenau
Dreihundert Männer, von denen jeder jeden kennt, leiten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents und suchen sich Nachfolger aus ihrer Umgebung ...
Albert Einstein
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.
Jesse Ventura
It isn't popular speech that must be protected, popular speech doesn't need protection. It is unpopular speech that you protect.
Manfred Grau
Wenn der politische Gegner tausend Menschen tötet, spricht man von "Massenmord". Tötet ein Alliierter zehntausend Menschen, umschreibt man es als "Friedensmission".
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