Dienstag, 29. September 2009

Zahlen statt Wahlen



Zwar spaßig aufgezogen, aber doch bezeichnend...
Man muss wohl kein Prophet sein, um zu wissen wer Wahlen gewinnt.

Der schwarze Vorhang der Regierungskriminalität



Siehe auch hier: Maulkorb für den Staatsanwalt

Interview mit Giullietto Chiesa



Giullietto Chiesa ist italienischer EU-Parlamentarier. Ausserdem ist er Journalist und einer derjenigen, die eine neue Untersuchung der Geschehnisse am 11. September 2001 fordert.

Sein Film "Zero" präsentierte im Februar 2008 im europäischen Parlament in Brüssel. Erschienen sind lediglich 6 Abgeordnete, um sich mit den Argumenten vertraut zu machen. Die restlichen Abgeordneten haben sich ihr Urteil längst gebildet - schließlich kennt jeder die offizielle Version aus dem Fernseher und diese wird von den wenigsten hinterfragt.

Im Gespräch mit NuoViso berichtet er, warum das Thema bei so vielen Abgeordneten auf Ignoranz stößt.

NuoViso.TV

Verhaftung auf Vorsorge oder: ein neues deutsches Jahrhundert

Nach den Drohvideos angeblicher Terroristen der Al-Qaida, die besonders Deutschland ins Visier genommen haben, da wir an einem Unrechtskrieg teilnehmen, und dem gefakten Video eines angeblichen Osama Bin Ladens, hat die Polizei in München nun zwei Muslime festgenommen und wird diese bis Oktober ihrer Freiheit und Rechte berauben.

Es handle sich um einen „reinen Präventivgewahrsam“, sagte Polizeipräsident Wilhelm Schmidbauer in München. „Wir werfen ihnen keine Straftaten vor.“ (Aritkel)


Es werden ihnen keine Straftat zur Last gelegt, was im Klartext heißt, dass hier Unschuldige ohne jeden reelen Grund festgehalten werden. Das erinnert an Verhältnisse und Methoden, die wir sonst nur aus verbrecherischen Ländern kennen.

Damit laden wir immer mehr Schande auf uns und machen uns immer unbeliebter. Das wir uns durch solch ein Verhalten, weniger Freunde, die wir dringend nötig haben, als Feinde schaffen dürfte klar sein. Doch anscheinend pochen wir darauf, ähnlich wie die USA das handhaben, uns immer mehr Feinde in der Welt und im eigenen Land zu produzieren, als strategisches Mittel zum Ausbau der militanten (Un)Sicherheit.

Gerade jetzt nach dem Wahlgewinn der Schwarz/Gelben-Regierung, werden wir eine drastische zunahme von solchen Doktrien sehen. Uns stehen schwere Zeiten bevor.

Wie sagte gestern "Jemand" ;) in einem Forum: Schwarz und Gelb ergibt Braun.

Samstag, 26. September 2009

Freitag, 25. September 2009

Deutschland im Krieg - Raus aus Afghanistan?




Eine sehenswerte Talkrunde über Aghanistan. Mit dabei sind ein SPD-Abgeordneter, ein Historiker, Peter Scholl-Latour und Khazan Gul, einem Paschtunen und ehemaligem Minister Afghanistans.

Sehr interessant, wenn man mal die afghanische Seite der Münze sehen möchte und wie die Bürger Afghanistans über den Krieg und die Besetzung ihres Landes denken.

Die rechte Seite der Talkrunde scheint mir hier die bei weitem kompetentere zu sein. Links sehen wir uninformierte Schwätzer, so meine Meinung.

Interessant sind vorallem die Aussagen von Herrn Gul. Die Soldaten agieren auserhalb des Rechts und jeglicher Gerichtbarkeit, spielen sich wie Herren über das afghanische Volk auf, was diese niemals akzeptieren werden, sie verletzen afghanische Werte und die einfachsten kulturellen Gegebenheiten. Die afghanische Regierung wird nicht akzeptiert, sie ist keine wirkliche Regierung, sondern ein korrupter Haufen der nur symbolische Gewalt über "ihr" Land hat, so werden beispielsweise die Stimmen bei den Wahlen auch gekauft. Durch die bestehende Blutrache seien die Angehörigen ziviler Unrechtsopfer quasi kulturell gezwungen sich den Taliban anzuschließen. Ohnehin werden Zivilisten einfach als Taliban deklariert. Zudem äußert Gul etwas entscheidendes auf die Frage, wie die Paschtunen, oder die gemäßigten Taliban, uns als mögliche Freunde dabei helfen können Al-Kaida zu stoppen: "Es gibt keine Al-Kaida."

Dienstag, 22. September 2009

Medienmanipulation - Kontaminierte Inhalte

Das Internet als Ort der professionellen Manipulation
In einem Kommentar zu einem Online-Artikel wird der Service der Deutschen Bahn als für sehr gut befunden und die Buchbesprechung bei einem Internet-Buchhändler klingt hellauf begeistert: "Ein Meisterstück. Unbedingt zu empfehlen!" In einem Internetforum wiederum verteidigt ein "Diethardt" eine nicht ganz billige Kamera, obwohl andere Beiträge davor warnen, dass es bei höherer ISO-Zahl zu einem "Bild-Rauschen" komme. Und bei Wikipedia wird der Artikel zur "Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" (INSM) irgendwie dauernd umgeschrieben – normaler Alltag im großen weiten Web.

Doch wer glaubt, er könne sich im Netz unbedarft an den Quellen von Wahrheit und Weisheit laben, der irrt. Wer hier seinen Wissensdurst stillt, sollte sich klar sein, dass dies ein höchst riskantes Vorhaben ist. Längst sind viele Inhalte des Internets kontaminiert, doch es ist wie bei der Radioaktivität: Man schmeckt und riecht nichts. Immer mehr stammen die Botschaften der Öffentlichen Meinung und des Internets von Interessensgruppen und werden die Bürger durch professionelle PR-Agenturen manipuliert.

ganzer Artikel



Maulkorb für den Staatsanwalt

Etwas älter, aber sehr interessant, wenn man verstehen möchte wie das hohe politische Spiel im allgemeinen so läuft.



www.wirtschaftsverbrechen.de/justiz/staatsanwalt.html

bzw.: http://businesscrime.de/

Todenhöfers 10 Thesen zur islamischen Welt

1. Der Westen ist viel gewalttätiger als die muslimische Welt. Millionen arabische Zivilisten wurden seit Beginn der Kolonialisierung getötet.

Erläuterung der These


2. Angesichts der Kriegspolitik des Westens ist es nicht wirklich erstaunlich, dass muslimische Extremisten immer mehr Zulauf bekommen.

Erläuterung der These


3. Islamisch getarnte Terroristen sind Mörder. Für christlich getarnte Anführer völkerrechtswidriger Angriffskriege kann nichts anderes gelten.

Erläuterung der These


4. Muslime waren und sind mindestens so tolerant wie Juden und Christen. Sie haben die westliche Kultur entscheidend mitgeprägt.

Erläuterung der These


5. Nicht nur in der Bibel, auch im Koran sind die Liebe zu Gott und die Liebe zum Nächsten die zentralen Gebote.

Erläuterung der These


6. Die westliche Politik gegenüber der muslimischen Welt leidet unter einer erschreckenden Ignoranz einfachster Fakten.

Erläuterung der These


7. Der Westen muss die islamische Welt genauso fair und großzügig behandeln, wie er Israel behandelt. Muslime sind so viel wert wie Juden und Christen.

Erläuterung der These


8. Die Muslime müssen sich wie ihr Prophet Mohammed für einen Islam des Fortschritts und der Toleranz einsetzen. Sie müssen dem Terrorismus die religiöse Maske vom Gesicht reißen.

Erläuterung der These


9. Nichts fördert den Terrorismus mehr als die „Antiterrorkriege“ des Westens. Die muslimischen Länder müssen ihre Probleme mit dem radikalen Islamismus selber ausfechten.

Erläuterung der These


10. Das Gebot der Stunde heißt Staatskunst, nicht Kriegskunst – im Irankonflikt, im Irakkonflikt und im Palästinakonflikt.

Erläuterung der These